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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Martschauskys einsamer Kampf gegen die Uhr

12.11.2019

Oldenburg Fest in rot-schwarzer Hand befand sich am Sonntag der diesjährige „Lop dwasch dörn Wildenloh“. Beim urigen Wald-Spektakel an der Grenze zwischen Stadt und Ammerland gingen bei den Männern gleich fünf der sechs Podestplätze über die Mittel- und Langstrecke an Athleten im Trikot des DSC Oldenburg. Einen überlegenen Start-Ziel-Sieg lief dabei am Trimmplatz an der Edewechter Landstraße Bastian Martschausky in 32:44 Minuten über die 9000-Meter-Distanz heraus.

Einsames Rennen

„Das war schon ein wenig einsam da vorne, so dass ich auch irgendwann Tempo rausgenommen habe, weil ja sowieso keiner kam“, meinte der 19-Jährige, der das Rennen am Ende mit einem Vorsprung von 2:27 Minuten auf Vereinskollege Janno Meenken gewonnen hatte: „Da musste ich dann ja nicht auf voller Leistung laufen. Zumal es sowieso nur ein Trainingswettkampf war.“

Platz drei sicherte sich in Mathias Freese (35:18) ein weiterer DSCer vor Korbinian Germer (Team Laufrausch, 35:47) auf Rang vier. Auf die Plätze fünf und sechs liefen in Florian Eymers (Speisereise Oldenburg, 36:03) sowie Eike Kruse (Team Laufrausch, 36:22) zwei weitere Lokalmatadore. Achter wurde Gerd Knoll (LC Wechloy, 36:33) vor Christoph Amelsbarg (37:15, Team Laufrausch).

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Nanke Smid (38:09) von der LG Papenburg-Aschendorf vor Laura Steffens (MTV Soltau, 38:52) und der schnellsten Oldenburgerin Deike Burghard (Laufsportfreunde, 40:58). Ihre Teamkolleginnen Antje Jakobs (43:27) und Melanie Ruhl (44:51) liefen auf die Positionen fünf und sechs.

Viel spannender ging es über die 3200 Meter zu. Gerade einmal eine Sekunde lag zwischen DSC-Sieger Jan de Vries (11:58) und dem drittplatzierten Fynn-Luca Wolf (TuS Eversten/11:59). Dazwischen platzierte sich in Jan Bollhorst (11:59) ein weiterer DSC-Athlet. Das Trio hatte sich in der zweiten Runde durch den Wald aus einer größeren Gruppe gelöst und abgesetzt. In einem fast 400 Meter langen Endspurt schenkten sich die Führenden nichts, erst die letzten Meter sollten die Entscheidung bringen.

Die bessere Taktik

„Am Ende habe ich wohl die bessere Taktik gewählt, indem ich mich kurz vor der Verengung, die zum Ziel führte, vor die beiden setzen konnte und es zu spät war für einen weiteren Konter, da hinter der nächsten Kurve ja schon das Ziel kam“, meinte de Vries strahlend. „Ich bin froh, dass zum ersten Mal kein Teamkollege mir den Sieg weggeschnappt hat“, ergänzte der DSCer, der vor einem Jahr noch Altmeister Christoph Paetzke den Vortritt hatte lassen müssen.

Hinter Wolf kamen in Finn Hannawald (12:25), Gabriel Monien (12:27) und Freese (12:46) drei weitere Läufer im DSC-Dress ins Ziel. Letzterer hatte sich hier im Endspurt noch dem Angriff vom zweiten Doppelstarter Germer widersetzen müssen und den Laufrauschler um eine Sekunde auf Platz sieben verwiesen.

Auch die restlichen Top-Ten-Platzierungen gingen an Lokalmatadore. Khalid Khalaf Khudaida (Integration Läuft, 13:17) wurde Achter vor Moritz Hüneberg (13:20) und Henning Hoffmann (13:26).

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Charlotte Friedrich vom 1. TCO „Die Bären“ in einer Zeit von 13:55 Minuten vor Lisa Zacharias (SV Friedrichsfehn, 14:21) und Waltraud Klostermann (TV Norden, 14:49). In Fawzia Hamid (16:24) und Kurdistan Dina (17:36) kamen zwei Läuferinnen von „Integration Läuft“ auf die Positionen vier und acht.

OTBerin auf Rang drei

Die Siege im Jugendlauf über 1600 Meter holten Tammo Doerner (SV Nordenham, 6:29, Jahrgang 2005) und Lina Röben (Fortuna Logabirum, 7:10, 2007). Die schnellsten Oldenburger Talente waren hier Luc Laube als viertbester Junge (DSC, 7:01, 2005) und Tarja Melzer als Dritte bei den Mädchen (OTB, 7:16, 2007).

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