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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger Überflieger mit Dreifachsieg

29.08.2018

Oldenburg Trotz teilweise heftigen Regenschauern sahen die Zuschauer im Oldenburger Marschwegstadion am Wochenende teils hochklassigen Sport bei den niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Meisterschaften der Altersklassen U20 und U16. Die 600 Athletinnen und Athleten sprangen, sprinteten und warfen um viele Titel.

Aus Sicht der Oldenburger Vereine konnte sich die Ausbeute sehen lassen: Vier Titel blieben in der Huntestadt, dazu kamen fünf Platzierungen in den Medaillenrängen zwei und drei sowie weitere zehn Ränge unter den Endkampfplätzen fünf bis acht.

Dreifachsieg mit Stab

Überaus zufrieden waren die Teilnehmerinnen der Klasse U20 – alle fünf nahmen Medaillen mit nach Hause. Am ersten Tag gab es einen Dreifacherfolg für die Oldenburger Stabhochspringerinnen. Dabei hatten Yentamie Hillebrecht (DSC), Edline Terwey und Jill Spille (beide BTB) nicht nur mit den Höhenbewältigungen, sondern auch immer wieder mit den Wassermassen zu kämpfen. Schließlich setzte sich mit Hillebrecht, die als Einzige über 2,90 Meter kam, auch die Favoritin durch. „Ich kam heute einfach nicht in den Stab und hatte dadurch keinen wirklich guten Versuch. Deshalb ist es mir fast schon ein wenig peinlich, mit dieser Leistung Landesmeisterin geworden zu sein“, zog sie ein selbstkritisches Fazit und meinte abschließend: „Mein schlechtester Wettkampf in diesem Jahr.“ Terwey (2,80) und Spille (2,60) dürften da wesentlich zufriedener gewesen sein, stellten sie doch sogar persönliche Bestleistungen auf.

So schnell wie noch nie legte indes Bonnie Andres (VfL) die 3000 Meter zurück. Sie ließ sich durch das schnelle Anfangstempo der späteren Siegerin Annasophie Drees (VfL Löningen) nicht beeindrucken und behauptete sich bis ins Ziel in neuer Bestzeit von 10:51,19 Minuten auf dem zweiten Platz. „Zeitlich wäre vielleicht ein bisschen mehr drin gewesen, bin dann aber eher verhaltener gelaufen, um Zweite zu werden“, berichtete Andres. Sie sei „alles in allem zufrieden.“

Zwei noch der Klasse U18 angehörende Jugendliche schlugen sich bei ihrer Teilnahme in der Altersgruppe U 20 hervorragend: Tim Gutzeit (BTB) hatte über 100 Meter als Vorlaufsieger 11,34 Sekunden vorgelegt, konnte sich im Zwischenlauf dann aber nicht weiter steigern und lief mit 11,50 Sekunden um eine Hundertstelsekunde am Endlauf vorbei. Über 200 Meter erzielte er bei heftigem Gegenwind 23,16 Sekunden und lag damit auf Rang fünf.

„Ordentlich gerangelt“

Jan de Vries (DSC) ließ seinen bis zu drei Jahre älteren Konkurrenten in seinem Zeitendlauf keine Chance, verbesserte sich auf 2:03,05 Minuten und kam in der Addition der zwei durchgeführten Läufe auf den vierten Platz. „Ich bin super zufrieden. In der ersten Runde wurde noch ordentlich gerangelt und ich als Jüngster hatte da so ein paar Schwierigkeiten mich im Feld zu behaupten“, sagte de Vries. Er sei sogar ins Stolpern geraten, dabei auf die weiße Plastikkante der Bahnabgrenzung getreten – der Moment, in dem sein Kampfgeist geweckt wurde: „Danach hatte ich die Schnauze voll und bin von außen bis auf Platz drei vorgerückt. Auf der Zielgeraden wurde ich total angefeuert. So ein Heimspiel ist was Tolles. Ich war total begeistert von der Stimmung.“

Die beste Platzierung in der Klasse W 15 gelang derweil Aenne Kintz (BTB) in 48,96 Sekunden als Dritte über 300 Meter Hürden. „Neue Bestzeit bei diesen schwierigen Bedingungen. Damit hätte ich nie gerechnet und dann noch Dritte geworden“, lautete ihr zufriedenes Fazit.

Jule Gimmy (BTB) wurde im Hochsprung Vierte mit 1,52 Metern. Selina Hankel (BTB) wurde sowohl über 100 Meter in 13,25 Sekunden als auch über 80 Meter Hürden in 12,80 Sekunden Sechste. Einen Platz besser war sie mit der 4x100-Meter-Staffel des BTB, die in der Besetzung Antonia Budde, Jule Gimmy, Aenne Kintz und Selina Hankel in 52,66 Sekunden als Fünfte einkam. „Mit meinem sechsten Platz bin ich ganz zufrieden. Aber leider konnte ich nicht meine Bestleistung abrufen. Mein Ziel war es, ins Finale zu kommen und das habe ich geschafft. Von daher alles super. Insgesamt war es ein schöner Wettkampf mit einer super Atmosphäre im Heimstadion“, sagte Hankel.

Weitere Platzierungen

Mit 5,02 Metern kam Fenja Malek (DSC) im Weitsprung der Klasse W14 zum ersten Mal überhaupt über fünf Meter und belegte am Ende den vierten Rang. Über 100 Meter erkämpfte sie sich einen Endlaufplatz und wurde Achte in 13,67 Sekunden. Lara Böcker (DSC) übersprang 1,48 Meter und kam im Hochsprung auf Platz sechs.

Pech hatte Jonas Buchberger (DSC) über 100 Meter der Klasse M14. Zwar lief er eine neue persönliche Bestzeit, verpasste aber in 12,62 Sekunden zeitgleich mit dem Achten das Finale um einen Platz. Neue Bestleistungen erzielten auch die im Mittelfeld einlaufenden Gabriel Monien (DSC) mit 10:15,75 Minuten über 3000 Meter der Klasse M15 und Jost Hornbostel (DSC), der in der Klasse M14 2:23,35 Minuten über 800 Meter erreichte.

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BTB | VfL Löningen

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