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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Reporter liebt das Laufduell

13.04.2019

Oldenburg Lange Zeit galt die Fünf-Kilometer-Distanz während eines Volkslaufs in erster Linie als Möglichkeit für Anfänger oder Läufer, die ohne größere Ambitionen einfach mal an einer offiziellen Veranstaltung teilnehmen wollten. Dementsprechend wurde dieser Wettbewerb dann auch in der Ausschreibung als Jedermannlauf oder Jogginglauf tituliert. Dies hat sich seit einigen Jahren grundlegend geändert.

Startzeiten

Die 12. Auflage des Famila-Laufs beginnt am Sonntag um 10 Uhr. Dann startet der Fünf-Kilometer-(Nordic)-Walking-Lauf und die Kids-Runden. Um 10.10 Uhr beginnt die Mini-Meile (1200 Meter) inklusive der Handbiker und Rollstuhlfahrer. Start der Junior-Meile (2400 Meter) ist um 10.30 Uhr.

Der Halbmarathon startet um 11 Uhr, der 10-Kilometer-Ausdauer-Lauf um 11.15 Uhr und der 5-Kilometer-Kurzstrecken-Lauf inklusive Handbiker sowie Rollstuhlfahrer um 12.30 Uhr. Die Siegerehrung für die Läufe beginnt um circa 13 Uhr.

Mittlerweile haben auch die schnellen Jungs und Mädels den Fünf-Kilometer-Lauf auf der Straße für sich entdeckt. Immer häufiger sieht man hier Bahnspezialisten am Start. Zu ihnen gehört auch Mathias Freese vom DSC Oldenburg, der auf der Tartanbahn eine Bestzeit von 16:34 Minuten (im Jahr 2011 aufgestellt) stehen hat und mittlerweile den Fokus auf die Straße gelegt hat. Hier konnte er in der Vergangenheit auch schon einige Erfolge feiern, wie zum Beispiel den Gewinn des 5ers während des Oldenburg Marathons oder beim Volkslauf in Gristede. Aber auch den Zehn-Kilometer-Lauf in Schortens hat er bereits für sich entschieden. Das alles ist allerdings schon ein paar Jahre her.

Hinzu kommen zahlreiche Top-Ten-Platzierungen bei Läufen in der Region. Unter anderem lief er im Vorjahr auf den zweiten Platz beim Airborne Fit Run, dem Hindernis-Crosslauf auf dem Truppenübungsplatz in Bümmerstede. Nachdem ihn in den vergangenen Jahren mehrere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen haben, zeigt die Formkurve seit letztem Sommer kontinuierlich nach oben. So verpasste er sowohl beim Citylauf in Leer im September als auch beim Ofener Herbstlauf im Oktober eine Zeit unter achtzehn Minuten nur knapp.

Die wird er am Sonntag beim Famila-Lauf allerdings laufen müssen, wenn er erneut ein gewichtiges Wörtchen mitreden will im Kampf um die Podiumsplatzierungen. Hier waren Zeiten unter 18 Minuten in den vergangenen Jahren eher die Regel als die Ausnahme, wenn es ums Podium ging. „Mein Ziel ist es, unter 18 Minuten zu bleiben und mich möglichst weit vorne zu platzieren“, sagt Freese, der als Redakteur bei der NWZ arbeitet: „Dafür läuft man Rennen, um im direkten Duell möglichst viele hinter sich zu lassen. Ich habe ganz ordentlich trainiert, auch wenn ich nicht mehr solche Umfänge machen kann wie früher.“

Als Zehnjähriger begann er beim TuS Weener in Ostfriesland seine Leichtathletikkarriere zunächst als Mehrkämpfer. Zwar nahm er ab und an auch an Crossläufen teil, jedoch recht erfolglos und deshalb ohne rechte Begeisterung. Diese entfachte erst der Ossiloop, an dem Freese 2002 erstmals teilnahm und sich unter mehr als 1000 Teilnehmern gleich in den Top 50 platzieren konnte. „Das war gar nicht mal so schlecht – und ich habe dadurch Gefallen am Laufen gefunden“, erinnert sich der 32-Jährige.

Als er 2007 zum Studieren nach Köln ging, schloss er sich einer ambitionierten Trainingsgruppe beim LT DSHS Köln an und fokussierte sich auf die 5000 Meter auf der Bahn. „Ich bin immer gerne diese Distanz gelaufen, aber mittlerweile konzentriere ich mich mehr auf die zehn Kilometer, da ich in Zukunft auch häufiger bei Triathlons an den Start gehen will. Selbst bei einem Sprint-Triathlon läuft man die fünf Kilometer nämlich nicht so auf Anschlag, sondern eher im Zehn-Kilometer- oder Habmarathon-Tempo“, erklärt Freese.

Die Teilnahme an Triathlon-Rennen ist aber nicht sein einziges Ziel in diesem Jahr. So möchte er neben einer Fünf-Kilometer-Zeit unter 18 Minuten über zehn Kilometer mal wieder unter 38 Minuten bleiben. Das hat er beim VfL-Straßenlauf im März dieses Jahres um gerade einmal zwei Sekunden verpasst. Am Sonntag soll beim Famila-Lauf nun das erste Saisonziel erreicht werden.

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