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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Triathlet Aus Oldenburg: Jesse Hinrichs zeigt sein starkes Kämpferherz

25.07.2018

Oldenburg /Münster Nach einer körperlich wie mental schwierigen ersten Jahreshälfte hat Jesse Hinrichs bei seinem ersten Saisonauftritt in der 1. Triathlon-Bundesliga den nächsten Schritt auf dem Weg zur Topform gemacht – und das in beeindruckender Manier. Beim Wettbewerb über die Sprintdistanz in Münster, der dritten Station in diesem Jahr nach den Rennen im Kraichgau und in Düsseldorf, erzielte der Oldenburger mit Rang 46 seine bisher beste Platzierung in der nationalen Eliteklasse.

Raus aus dem Gedränge

„Auf der Startliste standen wie gewöhnlich neben etlichen deutschen Bundeskaderathleten auch wieder einige internationale Athleten“, erklärte Hinrichs, der vom 1. TCO „Die Bären“ stammt und in der Bundesliga für das hessische Team vom TuS Griesheim an den Start geht. Der 20-Jährige meisterte die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) in einer Gesamtzeit von 57:22 Minuten und war zufrieden mit seinem Rennen, nachdem er zu Beginn des Jahres mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte und sich Ende Mai noch einem kleinen Eingriff am Herzen unterziehen musste.

„Die Strecke um den Münsteraner Stadthafen war sehr einfach gehalten“, erzählte Hinrichs. Nach einer 750-Meter-Runde im Hafenbecken mussten fünf Runden auf einer flachen Wendepunktstrecke mit Windschattenfreigabe auf dem Rad bewältigt werden. Zum Abschluss folgten ebenfalls fünf Runden auf einem flachen Laufkurs.

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Im Wasser erwischte der Oldenburger einen guten Start. Er schaffte es, dem großen Gedränge relativ gut zu entkommen, und versuchte, sich an ein paar Füßen von schnelleren Schwimmern zu orientieren. Die 250 Meter bis zur ersten Boje hielt sich Hinrichs unter den besten 20 Athleten, doch der lange Rückweg zum Schwimmausstieg nach zwei Wendebojen gestaltete sich etwas schwieriger.

„Kraft ließ nach“

„Hier machte sich noch etwas der Trainingsrückstand bemerkbar, die Kraft ließ merkbar nach“, musste Hinrichs später eingestehen.

Nachdem er als 43. nach 9:37 Minuten das Hafenbecken verlassen hatte, fand sich der Oldenburger nach einem schnellen Wechsel in der dritten Radgruppe wieder. Hier verrichtete der TCO-Vorzeigeathlet viel Arbeit, die bereits in Runde eins mit dem Anschluss an die zweite und nur eine Runde später mit dem Aufschließen zur ersten Radgruppe belohnt wurde.

Damit fuhr Hinrichs in seinem vierten Bundesliga-Rennen erstmals ganz vorn mit. „Die Gruppe war allerdings knapp 50 Mann groß und mit allen Topathleten gefüllt“, erläuterte der 20-Jährige, für den am Ende eine Zeit von 29:10 Minuten auf dem Rad zu Buche stand.

Aufgrund des großen Führungsfeldes wurde es in der zweiten Wechselzone kurzzeitig extrem eng. „Der Eingang war nur ein paar Meter breit und für alle Mann war gleichzeitig kein Durchkommen, so dass es zu großem Gedränge und Stillstand kam“, berichtete Hinrichs. Nachdem er seinen Platz erreicht hatte, ging er nach einem zügigen Wechsel als 47. auf den Laufkurs. Mit einer soliden und konstanten Leistung auf den fünf Runden, die er in 16:32 Minuten hinter sich brachte, arbeitete sich Hinrichs noch eine Platzierung nach vorn.

Silbersee, dann Tübingen

„Nach einem Abstecher am nächsten Wochenende zum Silbersee-Triathlon in Stuhr steht als nächstes das Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga in Tübingen an“, erzählt Hinrichs. In Stuhr will er am 29. Juli die Olympische Distanz (1500 Meter, 40 Kilometer, │10 Kilometer) in Angriff nehmen. In der baden-württembergischen Universitätsstadt stehen am 5. August für die 30 Teams wie gewohnt 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und ein 5-Kilometerlauf durch die Tübinger Altstadt auf dem Programm.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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