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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nord-Marsch In Oldenburg: 110 Kilometer für einen freien Kopf

02.07.2019

Oldenburg Einige nennen es wandern, andere sagen marschieren und die dritte Version ist Joggen. Wer will, kann mischen: Beim Nord-Marsch-Sportevent am Wochenende in Oldenburg war alles möglich – man musste die gewählte Strecke nur innerhalb einer bestimmten Zeit schaffen. Wer die längste Distanz von 110 km gewählt hatte, konnte sich von Samstag 8 Uhr bis Sonntag 18 Uhr Zeit lassen. Weitere attraktive Strecken in und um Oldenburg bis ins Ammerland gab es über 15, 25, 42 und 55 Kilometer. „Frei nach dem Motto ,Runter vom Bürostuhl, rein in die Wanderschuhe’ erleben alle, vom Azubi bis zum Vorstand, gemeinsam die besondere Nord-Marsch-Atmosphäre“, erzählt Steffen Sonne-Ude, der Cheforganisator.

In voller Montur

Mit oder ohne Hund, allein oder in der Gruppe – in diesem Jahr machten sich alle gemeinsam am Fliegerhorst auf den Weg. Michael Wendel will 110 km in 27 Stunden schaffen. „Da krieg ich den Kopf frei, die Atmosphäre ist toll“, sagt der OP-Pfleger. Rund 60 Prozent der Mitlaufenden sind Frauen. „Tendenz steigend“, so Sonne-Ude.

Seine ganze Familie und Freunde unterstützen ihn bei der Organisation. Silke Luers ist schon das dritte Mal dabei und konnte ihren Freund Klaus Franke überreden oder überzeugen – das weiß sie nicht genau – mitzumachen. „Silke hat so lange die Werbetrommel gerührt, bis ich nicht mehr nein sagen konnte“, erzählt Franke. Beide wollen an zwei Tagen zweimal die 25 km-Strecke absolvieren. Beide wandern viel, aber noch lieber legen sie einen strammen Marsch hin.

In voller Montur unterwegs

Besonders fallen drei Männer von der Freiwilligen Feuerwehr Fritzlar-Geismar auf: Nicht nur, dass sie in voller Feuerwehr-Montur auftreten, mit feuerfester Schutzkleidung, schwerem Helm und Handschuhen. Nein, es muss auch noch das Atemschutzgerät auf den Rücken. Auf die Maske haben sie verzichtet. „Bei der Hitze wollten wir uns das nicht auch noch antun“, so Mario Eubel. Er wird begleitet von den Brüdern Sven und Lars Richter.

Alle drei haben sie Berufe, die nicht gerade körperliche Höchstleistungen abverlangen – mal abgesehen von denen des Feuerwehrmannes. Über Facebook hätten sie von der Veranstaltung erfahren und übernachteten im Zelt auf dem Fliegerhorst. Man hört aber auch schwäbische Dialekte und holländische Stimmen.

Menschen kennenlernen

Von den 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der älteste 76 , der jüngste sieben Jahre alt. Joris (11) und John (10) kommen aus der Nähe von Hamburg. „Wir werden auf unserer 25 Kilometer langen Strecke, die wir heute zurücklegen, sicher viel Spaß haben“, meinen beide. Am Sonntag würden sie sich noch einmal über 25 km auf den Weg machen.

Für Phillip ist der Nachname in dieser sportlichen Umgebung nicht wichtig. Er kommt mit zwei Freunden aus Hannover. „Wir gehen an unsere 110 km schon mit viel Respekt heran“, so der Wanderer. „Wir nehmen die Herausforderung ernst. Mal sehen, was geht“, sind die drei doch zuversichtlich. Auch Dirk Scharenberg aus Essen will am Samstag 42 und Sonntag 25 km laufen. „Ich bin Single und man lernt bei dieser Veranstaltung viele Menschen kennen“, sagt der Fußballer. Ein guter Freund wird ihn begleiten.

Zum dritten Mal fand das Sportevent „Nord-Marsch“ in Oldenburg statt. Ausgangspunkt und Ziel war der Fliegerhorst. Zum erfolgreichen Abschluss gibt es einen Orden, ein Teilnehmer-T-Shirt und während der Wanderung Getränke und Snacks – alles in der Startgebühr enthalten. Je nach Strecke stehen eine bis neun Versorgungsstationen bereit; der DRK-Kreisverband Stadt Oldenburg stellte die sanitätsdienstliche Versorgung sicher.

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