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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburgs Skater-Paradies ganz meisterlich eröffnet

22.01.2018

Oldenburg Halfpipe und Co. strahlen in neuem Glanze – doch die neue Backyard-Skatehalle an der Alexanderstraße macht nicht nur optisch ordentlich was her. Auch ganz praktisch sollte sie überzeugen: bei den Norddeutschen Skateboard Meisterschaften, mit denen am Wochenende die Halle eröffnet wurde.

Eine Stunde lang konnten Skateboard- und BMX-Sportler am Samstagmorgen die frisch fertiggestellte Spaß-Anlage testen. Die ehemalige Tennishalle des Post e.V. an der Alexanderstraße 488 war im vergangenen Jahr nach und nach in ein Paradies für den Rollsport verwandelt worden. Zuvor war der Verein Backyard noch in einer kleineren, wenig erbaulichen Halle am Bahnhof beheimatet. Alles richtig gemacht also?

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Ein großer Wunsch vieler Sportler ist zugleich einer der Höhepunkte der neuen Halle, und das im wahrsten Sinne des Wortes: eine Schanze mit dahinter befindlichem und mit Schaumstoffklötzen gefüllten Becken. Hier können in Zukunft ganz bedenken- und gefahrlos neue Tricks eingeübt werden. So einfach, wie es sich jetzt hier rollen lässt, war es jedoch nicht immer, wurde bei der Eröffnung vielfach betont. Ubbo de Witt, Vorsitzender von Backyard, umschrieb den Umbauprozess beispielsweise mit dem Satz: „Walk slowly, but never walk back.“ („Gehe langsam, aber niemals zurück.“)

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ergriff das Wort: „Das frühe Aufstehen für diese Veranstaltung hat heute sogar richtig Spaß gemacht. Ich gratuliere zur neuen Halle und hoffe, dass ich hier nun aber keine eigene Runde drehen muss.“ Dennoch: Die Skatehalle sei ein wichtiger Teil für die Oldenburger Kultur, fast ein Drittel der Oldenburger Gesamtbevölkerung sei jünger als 27 Jahre. Um eine so große Gruppe müsse man sich kümmern und ihr Angebote für die Freizeitgestaltung machen, betonte Krogmann.

Unterm Strich hatten die Umbaumaßnahmen rund 530 000 Euro gekostet. Zuschüsse hatte es hierfür von der städtischen Sportförderung und dem Landessportbund gegeben. Kassenwart Sven Hansen hatte am Ende über 70 Mitglieder auf seiner Helferliste stehen. Nach der Eröffnungsrede stellte die „Freestyle Family“ ihr Können auf den BMX-Rädern unter Beweis und demonstrierte etliche ihrer Tricks in der neuen Halle. Die zahlreich erschienen Besucher honorierten die Show mit reichlich Applaus.

360-Grad-Blick in die neue Skaterhalle

Nach der Show war die Halle für alle Teilnehmer der Norddeutschen Skateboard Meisterschaften zum Aufwärmen freigegeben – über 50 Skateboarder tummelten sich in der 1800 Quadratmeter großen Halle, übten dort fleißig ihre Grinds, Slides und weiteren Tricks. Unter ihnen war auch Kevin Hegemann: „Mein Kumpel hatte sich für die Meisterschaften angemeldet und mich dann so lange bequatscht, bis ich mich schließlich auch angemeldet habe.“ Zum Skateboard war der gebürtige Dortmunder schon in Kindertagen gekommen. Weshalb? „Das ist ein toller Ausgleich für mich.“

Nach den Ausscheidungswettkämpfen am Samstag standen am Sonntagabend die finalen Vergleiche und der „Best Trick Contest“ auf dem Programm. Die Besten sicherten sich Starterplätze für die Deutschen Meisterschaften im Europa Park Rust.

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