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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Fossis erstaunlicher Sinneswandel

23.11.2019

Oldenburg Einen erstaunlichen Sinneswandel hat VfL-Trainer Dario Fossi offenbart und wandelt damit auf den Spuren eines prominenten Landsmannes. Wie Roberto Mancini, der seit Mai 2018 Trainer der italienischen Nationalmannschaft ist und zuletzt auf absolute Offensive setzte, scheint auch der Coach des Oldenburger Oberligisten seinen Spaß am Angriffsfußball gefunden zu haben.

„Wir haben jetzt schon 30 Gegentore. Wenn es am Ende der Saison 50 sind, ist mir das auch egal – wenn wir in jedem Spiel mehr Tore schießen als unser Gegner“, sagte Fossi vor einer Woche nach dem 4:1 gegen Gifhorn. Für einen italienischen Trainer, der selbst Innenverteidiger war, ist das eine erstaunliche Aussage.

Die Offensivpower könnte an diesem Sonntag (14 Uhr, Hans-Prull-Stadion an der Alexanderstraße) auch der TuS Bersenbrück zu spüren bekommen. Die Gäste sind Achter (15 Spiele, 22 Punkte), der drittplatzierte VfL (17, 34) will das Spitzenduo VfV Hildesheim (17, 43) und Atlas Delmenhorst (16, 38) nicht aus den Augen verlieren.

Vor einer Woche verlor Bersenbrück zu Hause gegen Hildesheim 0:5. Das am Mittwoch angesetzte Nachholspiel in Emden wurde erneut abgesagt. „Die Bersenbrücker haben einen personellen Umbruch hinter sich. Deshalb ist der Kader in der Breite nicht mehr so stark wie noch vor zwei Jahren“, meint Fossi.

Seine Mannschaft dagegen sieht er in der Breite sehr gut aufgestellt. Gegen Gifhorn hatte er seine Startelf wieder kräftig umgebaut, gegenüber des 3:4 in Hildesheim eine völlig neue Viererkette gebaut. „Für mich als Trainer ist das natürlich eine sehr schöne Situation“, sagt Fossi: „Gegen Gifhorn konnte ich auch Simon Wollesen erstmals von Anfang an bringen. Natürlich sind einige auch unzufrieden, weil sie nicht so viel spielen können, wie sie wollen.“

Gegen Bersenbrück muss er wieder umstellen, da Joshua König (Gelbsperre) fehlt. Auch Leon Neldner (inzwischen an der linken Hand operiert) und Jannes Hillerns (Trainingsabbruch am Donnerstag wegen Oberschenkelproblemen) sind nicht dabei.

Königs Platz vor der Abwehr könnte Mika-Lasse Nienaber einnehmen, aber auch Kai Kaissis oder Sven Lameyer bieten sich für diese Position an. „Ich habe viele Möglichkeiten. Wir wollen gegen Bersenbrück mutig nach vorne spielen“, propagiert Fossi den Offensivstil, schiebt aber schnell nach: „Ohne die Abwehr zu vernachlässigen.“

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