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Feuer in Sandkrug
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Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Lauftalent entdeckt sein Potenzial

02.10.2019

Oldenburg /Ofen Wie an jedem 3. Oktober seit mittlerweile 28 Jahren ist auch an diesem Donnerstag Ofen wieder fest in Läuferhand. Schon weit vor dem Meldeschluss hatten sich mehr als 800 Läuferinnen und Läufer für den Herbstlauf angemeldet. Ehe 3-Kilometer-Schüler- (14.45 Uhr), 800-Meter-Kinder- (15 Uhr) und der 10-Kilometer-Lauf (15.30 Uhr) folgen, wird das Spektakel mit Start und Ziel am Rudolf-Kinau-Weg um 14 Uhr mit dem 5-Kilometer-Rennen eröffnet. Für diesen Wettbewerb gab es die meisten Meldungen.

Galten Läufe über diese Distanz früher als Läufe für Anfänger, haben längst die schnellen Jungs und Mädels diese Strecke für sich entdeckt. Bei nur wenigen Veranstaltungen in der Region ist dabei allerdings das Niveau so hoch wie in Ofen. Wer zu den besten 20 gehören will, benötigt eine Zeit von unter 20 Minuten. Bei den meisten anderen Läufen der Region würde das für die Top Ten reichen. Nicht so in Ofen: Wer das hier will, muss schon an die 18-Minuten-Marke heranlaufen.

Einer, der das schaffen will, ist Korbinian Germer vom Team Laufrausch. 2018 war er in 19:20 Minuten auf Platz 14 gelaufen, hat sich seitdem aber stark verbessert. Beim KJK-Sommerlauf im Juni schraubte er seine Bestzeit auf 18:15 Minuten. Welches Potenzial noch in dem 17-Jährigen steckt, kann man erkennen, wenn man sich sein Training anschaut. Vielmehr als wöchentliche Tempoeinheiten unter Georg Diettrich sowie regelmäßige Teilnahmen an Volksläufen gibt es da nicht. „Hier muss ich noch nachlegen“, ist sich Germer klar darüber, dass er sein Pensum erhöhen muss, wenn er seine sportlichen Ziele erreichen will.

„Irgendwann würde ich gern an die 17 Minuten heranlaufen“, sagt das Talent, dessen Laufkarriere wie bei so vielen Oldenburger Schülern bei den Schülerläufen im Rahmen des Brunnenlaufs begonnen hatte. Als 10-Jähriger stand er in Eversten erstmals am Start. Hinzu kam der „Lop dwasch dörn Wildenloh“.

„Beim Brunnenlauf haben wir halt zunächst von der Schule teilgenommen, aber dann bin ich irgendwann für meinen Fußballverein SVE Wildenloh gestartet – und der Lop findet ja quasi vor meiner Haustür statt“, erklärt Germer, wie es dazu kam, dass er bei keinem anderen Lauf bisher so häufig am Start war wie bei diesen beiden.

Acht Jahre lang war nicht das Laufen seine Sportart Nummer eins, sondern der Fußball. Hier lief er als Abwehr- oder Mittelfeldspieler für die Jugendteams von Wildenloh auf – übrigens gemeinsam mit Fynn-Luca Wolf, der sich bei den Volksläufen der Region auch einen Namen gemacht hat.

Mittlerweile hat Germer die Fußballschuhe an den Nagel gehängt und konzentriert sich voll und ganz aufs Laufen. „Man bewegt sich, die Atmosphäre gefällt mir sehr gut – und ich laufe halt gern“, erzählt der 17-Jährige, der seit mittlerweile zwei Jahren für das Team Laufrausch startet und in diesem Jahr Zweitschnellster des Vereins über die 5 Kilometer ist – das letzte Wort ist hier aber sicherlich noch nicht gesprochen.

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