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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfL-Frauen geht gegen Göppingen Puste aus

07.05.2018

Oldenburg Die Handballerinnen des VfL Oldenburg konnten den Schwung vom Auswärtssieg in Leverkusen nicht nutzen. Das Team von Trainer Niels Bötel unterlag am frühen Sonntagabend Frisch Auf Göppingen nach großem Kampf mit 25:28 (14:14) und wartet damit weiter auf den fünften Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison. Erfolgreichste Werferinnen beim VfL waren an diesem Tag Julia Wenzl (7) und Angie Geschke (6/2).

Spielt sie oder spielt sie nicht? Das war die Frage unmittelbar vor Spielbeginn, nachdem sich Simone Spur Petersen zuletzt in Leverkusen an der rechten Schulter verletzt hatte. Trainer Bötel ging kein Risiko ein. Die dänische Rückraumspielerin, bei der nach einer MRT-Untersuchung wieder die Mini-Chance auf einen Einsatz bestand, blieb draußen. Das war aber nicht die einzige Hiobsbotschaft für die Grün-Weißen: So musste Bötel auf die zuletzt starke Jane Martens verzichten. Die Linksaußen hatte sich am Freitag im Training eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Ganz bitter für die 18-jährige Spielerin und den Verein - Martens muss operiert werden fällt damit bis zur neuen Saison aus.

Wieder einmal musste der VfL-Coach also improvisieren. Da die etatmäßige Linksaußen Kim Birke auf der Spielmacherposition im Rückraum aushelfen musste, kam die 1,89 Meter große Kreisläuferin Cara Hartstock auf der ungewohnten Außenposition zum Einsatz. „Aushilfe“ Hartstock machte die Sache gut und war mit drei Treffern maßgeblich an der 6:4-Führung (9. Minute) der Gastgeberinnen beteiligt, die lauffreudig und variantenreich agierten.

Überhaupt hatte Bötel seine Mannschaft sehr gut auf die unbequeme, weil aggressive 3:2:1-Deckung der Göppingerinnen eingestellt. Angie Geschke und Co. nutzten immer wieder die sich bietenden Räume, kamen so von allen Positionen zum Torabschluss und lagen nach 20 Minuten erstmals mit drei Toren (12:9) in Front. Erst zwei, drei unglückliche Aktionen der mittlerweile eingewechselten Norwegerin Malene Staal brachten Frisch Auf zurück ins Spiel und zum 14:14-Pausenstand.

Und der VfL blieb dran. Angefeuert von den Fans und unter den Augen von Bundestrainer Henk Groener und seiner Co-Trainerin Heike Horstmann erkämpften sich die Oldenburgerinnen nach dem Wechsel zunächst eine 21:19-Führung (41.). Auch die eine oder andere taktische Finesse von Frisch-Auf-Coach Aleksandar Knezevic brachte die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen nicht entscheidend von ihrer Linie ab.

Die 711 Zuschauer sahen so nicht nur eine gute, sondern auch überaus packende Bundesligapartie. Bei den VfL-Frauen schwanden die Kräfte. Göppingen lag nach 53 Minuten mit 26:23 in Führung, Wenzel verkürzte auf 24:26, ehe Geschke kurz darauf (56.) vom Siebenmeterpunkt nur den Pfosten traf. Die Gäste konterten zum 27:24 (57.) – die Partie war gelaufen.

Im Wonnemonat Mai geht es für die VfL-Frauen nun Schlag auf Schlag weiter. Bis zum Saisonende stehen noch zwei Punktspiele sowie die Teilnahme an der deutschen Pokal-Endrunde „Final 4“ auf dem Programm. Doch der Reihe nach: In der Liga erwarten die Oldenburgerinnen am kommenden Sonntag (13. Mai) die TuS Metzingen.

Danach folgt der Saisonhöhepunkt am 19. und 20. Mai in Stuttgart, wo das Bötel-Team am Samstag zunächst im Halbfinale auf den Liga-Konkurrenten HSG Bad Wildungen trifft. Im zweiten Halbfinale stehen sich Metzingen und die SG Bietigheim gegenüber. Das Finale und die Partie um Platz drei werden am 20. Mai ausgetragen. Im letzten Bundesligaspiel erwarten die Oldenburgerinnen vor heimischer Kulisse dann die Neckarsulmer Sportunion (26. Mai).

Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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