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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldtimer starten beim City Grand Prix

15.05.2019

Oldenburg Mehr als 100 Oldtimer samt Fahrerinnen und Fahrern erwartet der ausrichtende Motor-Sport-Club Oldenburg zu den verschiedenen Rennen der „Classic Days“. Vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Mai, sind die Schätze in der Stadt, um sich zu messen. Doch nicht nur das: Am Sonntag kann jeder, der möchte, eine Runde durch Oldenburg drehen. Als Beifahrer versteht sich. Die Charity-Fahrt macht es möglich.

Los geht es am Freitagabend mit dem 11. Oldenburger City Grand Prix. Auf einer abgesperrten Strecke geht es für die 100 gemeldeten Fahrer durch und um die Fußgängerzone. Der Start wird auf dem Marktplatz aufgebaut. „Und da müssen wir den Markthändlern ein dickes Dankeschön aussprechen“, sagt Jörg Schwarz, Vorsitzender des MSC. Am Renntag würden die Händler ihre Stände in Windeseile abbauen, damit der Aufbau für die Classic Days – zum Beispiel die Bühne oder die Absperrung starten kann. „Das klappt wirklich wunderbar“, sagt Schwarz. Auf dem Marktplatz werden dann auch die Teams und ihre Wagen vorgestellt, bevor es ab 18 Uhr durch Oldenburg geht.

Am Samstag treten 112 Teams, Stand jetzt, bei der Graf-Anton-Günther-Rallye (GAG) gegeneinander an. Bei einer Wertungsfahrt geht es 150 Kilometer durch Oldenburger Land, Mittagspause inklusive.

150-Kilometer-Rallye

Das Programm

Zahlreiche Informationen zum MSC Oldenburg und den Classic Days gibt es im Internet auf der Seite des MSC und der eigenen Veranstaltungsseite unter

Am Freitag, 24. Mai, starten die Oldenburger Classic Days um 18 Uhr mit dem 11. Oldenburger City Grand Prix auf einer abgesperrten Strecke durch und um die Fußgängerzone. Drehscheibe dafür, samt Fahrerlager und Eventbereich, ist der Schlossplatz. Die Startrampe, mit Vorstellung der Teams, ist auf dem Marktplatz aufgebaut.

Am Samstag, 25. Mai, startet dann ab 9 Uhr auf dem Oldenburger Schlossplatz, die 26. MSCO Oldtimer Classic Rallye „Graf-Anton-Günther“ auf ca. 150 Kilometern durch das Oldenburger Land, gespickt mit acht Wertungsprüfungen. Etwa zwei Stunden wird es dauern, bis alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestartet sind. Abends erfolgt die Siegerehrung auf dem Schlossplatz. Die Spannbreite der Fahrzeuge reicht dabei von einem Vauxhall Baujahr 1932 bis hin zum Audi Quattro von 1989.

Weiter geht es am Sonntag, 26. Mai: Ab 11 Uhr treffen die Oldtimer auf dem Schlossplatz ein, um den Classic-Car-Charity-Day zu eröffnen. Die Besucher haben die Möglichkeit, in den von den Besitzern zur Verfügung gestellten Oldtimern gegen eine Spende für einen wohltätigen Zweck, eine Runde als Beifahrer durch Oldenburg zu drehen.

Wer sich für den MSC Oldenburg und seine Arbeit interessiert, findet Ansprechpartner jeden Mittwoch ab 20 Uhr beim Clubabend im Clublokal„GVO-Vereinsheim“ an der Gerhard-Stalling-Straße 24. Gäste sind willkommen.

Mehr Infos: www.oldenburger-classic-days.com

Mehr Infos unter www.msc-oldenburg.de

In diesem Jahr stoppen die Teams in Varel, auch das immer eine logistische Leistung. „Wir brauchen einen Ort, der nicht nur in der Lage ist, 250 Personen innerhalb von einer Stunde zu versorgen, sondern auch genug Platz hat, um 100 Autos zu parken“, erklärt Schwarz. Start zur GAG-Rallye ist am Samstag, 25. Mai, um 9 Uhr. Bis alle Fahrer auf der Strecke sind, dauert es etwa zwei Stunden. Dreh- und Angelpunkt ist der Schlossplatz. Am Start und entlang der Strecke finden sich jährlich mehrere tausend Besucher ein. „Wir haben schon gesehen, dass Zuschauer es sich mit Campingstühlen entlang der Strecke bequem gemacht haben“, sagt Schwarz.

Dass die Classic Days gestemmt werden können, ist vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften zu verdanken, die sich im Hintergrund für die Veranstaltung stark mach. Zwischen 100 und 120 Personen vom Sanitäter bis zum ehrenamtlichen Zeitmesser sind daran beteiligt, die drei Tage zum Erfolg werden lassen. Kleines Beispiel: „Die Strecke für die Graf-Anton-Günther-Rallye am Samstag ist schon lange abgesprochen und genehmigt“, sagt Jörg Schwarz. „Jetzt sind wir gerade dabei, die 150 Kilometer abzufahren und zu schauen, ob nicht doch noch irgendwo eine Baustelle oder ein anderes Hindernis ist.“ Er erinnert sich an ein vorhergehendes Jahr, als mit einem Mal ein Teil der Strecke zum Boßeln gesperrt war: „Da hat es an einer Stelle mit der Kommunikation gehapert“. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird die Strecke nun kontrolliert, „manchmal noch am letzten Tag“.

Neben den Ehrenamtlern sind die Sponsoren unerlässlich für die Classic Days: „Auch wenn wir einer der größten Clubs dieser Art hier sind, könnten wir es ohne die finanzielle Hilfe nicht stemmen“, sagt Schwarz. Für die drei Tage fallen schnell bis zu 70 000 Euro an. „Das ist allein über Startgelder nicht finanzierbar.“ Zurzeit hat der MSC 422 Mitglieder in den unterschiedlichen Sparten, neben den Oldtimerfreunden deckt der Clubs auch den Motorsport in seinen Facetten ab. Und auch bei den Liebhabern alter Autos ist der Club breit gefächert: „Das reicht von Ente und Käfer Cabrio bis MG, Vauxhall oder Mercedes.“

Mitfahren am Sonntag

Am Sonntag heißt es dann „nicht nur gucken, sondern reinsetzen“. Rund 40 Oldtimer warten auf darauf, mit Oldenburgerinnen oder Oldenburgern eine festgelegte Runde durch die Stadt zu drehen. Zehn Euro kostet eine solche Fahrt, der Erlös kommt zu 100 Prozent einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr dem Kinderschutzbund Oldenburg.

Ab 11 Uhr stehen die Oldtimer zur Ausfahrt bereit. Die Besucherinnen und Besucher können sich spontan auf dem Schloßplatz aussuchen, in welchem Gefährt sie mitfahren möchten. Zur Auswahl stehen vermutlich unter anderem ein Mercedes Pagode (offenes Coupé), ein Auburn oder ein Ferrari Mondial. Als Moderator mit dabei ist in diesem Jahr Johannes Hübner. Es ist nicht sein erster Auftritt in Oldenburg, auch in den vergangenen Jahren war er am Mikrofon zu hören: „Er ist ja in der Szene kein Unbekannter“, sagt Schwarz, „und wir freuen uns, ihn wieder mit dabei zu haben.“

Einen Wunsch hat Schwarz noch für das Wochenende. Wenn es nach ihm ginge, bräuchte es nicht noch einmal so heiß zu werden wie im vergangenen Jahr. Das sei weder gut für Mensch noch Maschine: „Einige der alten Autos können bei solchen Temperaturen nicht mehr fahren.“

Und obwohl das diesjährige Rennen noch nicht über die Bühne gegangen ist, schielt Schwarz schon mit einem Auge in Richtung 2020: „Wenn am Samstag die Fahrer zur GAG unterwegs sind, dann ist in der Zeit auf dem Schloßplatz nicht so viel los. Und das obwohl die Gastronomie und alles aufgebaut ist“, sagt Schwarz. Seine Überlegung: „Vielleicht lässt sich die Lücke noch mit einem ansprechenden Programmpunkt schließen.“ Denkbar sei etwa, den Samstag jeweils einer anderen Automarke zu widmen, die sich dann auf dem Platz präsentieren kann.

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Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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