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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Pferdemarkt In Oldenburg: Vier Hufe für ein Halleluja

18.09.2017

Oldenburg „Einmal bitte nachgurten! Und kannst du den linken Steigbügel kürzen?“, so hört man es am Sonntag beim ,Boxenstopp’. 16 junge Amazonen in feinster Turnierkleidung – weißen Hosen, schwarzen Stiefeln und blauem Frack – treiben ihre Deutschen Reitponys über den Warmreitplatz, bevor es zum großen Auftritt auf die 20 mal 40 Meter große Sandfläche geht, um vor den Augen derer, die in großer Zahl auf den Tribünen und entlang des Zauns eingefunden haben, ihr Können in der großen Quadrille zu beweisen.

Am Sonntag, zwischen 11 und 17 Uhr, wurde der Pferdemarkt seinem Namen und seiner ursprünglichen Nutzung gerecht: Dort, wo früher Pferde und Vieh gehandelt wurden, führen junge und erfahrene Pferdefreunde verschiedener Vereine und Gruppen aus Oldenburg und der Region im Rahmen des 14. Oldenburger Pferdemarktes ihre Passion vor – Dressur, Springreiten, Voltigieren, Wanderreiten, Western, Longieren und vieles mehr.

Die Pferde waren es, die Oldenburg unter Graf Anton Günther über die Landesgrenzen hinaus bekannt machten, so liegt es nahe, dass der Graf und sein Pferd Kranich in Form des bekannten großen Reiterstandbildes auch hier gegenwärtig waren.

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Besonders für kleine Besucher folgte ein Höhepunkt dem nächsten: Ponys streicheln und reiten oder Kutsche fahren – je nach Mut boten sich Gelegenheiten, den Vierbeinern näherzukommen.

Karlotta (5) ist mit Mama und Papa zum Pferdemarkt gekommen und sitzt auf einem Holzpferd Probe. „Der Reitunterricht wird ab 6 Jahren angeboten, aber im Januar hast du ja Geburtstag“, sagt Mama. Karlotta lächelt. Noch jüngere Kinder reiten derweil auf Papas Schultern, um eine bessere Sicht zu haben.

„Speckbäckchen ist schon ein wenig nervös. So viele Menschen ist er ja vom Alltag auf dem Hof nicht gewöhnt“, beobachtet Caroline Deekens ihren Chester („Speckbäckchen“ ist lediglich sein Kosename). Und während der zwölfjährige Wallach seinem großen Auftritt entgegenfiebert, wird nebenan „Pauli“ (eigentlich Paul) von einem halben Dutzend Mädchen umsorgt. Das Mini-Shetlandpony misst zwar nur 80 cm und kann nicht geritten werden, aber „er ist ein großartiges Maskottchen“, sagt Clara lachend. Das Reiten auf den Haflingern Leonie und Knut ist für Charlotte und Sina im wahrsten Sinne Therapie. Andreas Hunger ist Reitlehrer für heilpädagogisches Reiten und betreut Reitangebote für Menschen mit Behinderungen. Helmut Fokkena hat den Pferdetag zum letzten Mal als Cheforganisator betreut und hofft, dass der Markt trotzdem eine beliebte ,Anreitstelle’ für die Pferdefreunde bleibt.

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