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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente verpassen A-Finale knapp

17.08.2018

Oldenburg /Racice Der Traum vom Einzug ins A-Finale bei der U-19-WM ging für die vier starken Nachwuchskräfte vom Regattaverband Ems-Jade-Weser zwar nicht ganz in Erfüllung, aber die Ruder-Asse aus dem Nordwesten durften dennoch stolz aus dem tschechischen Racčice zurückkehren. Ben Reipöler und Max von Bülow holten Platz acht im männlichen Vierer ohne Steuermann. Einen Rang besser positionierten sich Patricia Schwarzhuber und Judith Engelbart im weiblichen Vierer ohne Steuerfrau.

„Der Kampfgeist im Halbfinale wurde leider nicht belohnt“, sagte Matthias Helmkamp, der als Trainer des männlichen Vierers aber zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft war.

Im Wettbewerb der 17 Junioren-Vierer hatten die beiden Oldenburger Reipöler und von Bülow mit ihren Teamkollegen Leon Knaack und Ryan Smith (beide Deutscher Ruder-Club von 1884 Hannover) mit einem nie gefährdeten zweiten Platz im Vorlauf hinter den Lokalmatadoren aus Tschechien den ungeliebten Hoffnungslauf vermieden.

Dieses Ziel setzten auch Schwarzhuber und Engelbart mit Stina Roebbecke (Celler Ruderverein) und Elisa Patzelt (Lüneburger Ruder-Club Wiking von 1875) um. Das Quartett bezwang Österreich und Weißrussland, nur die später mit Bronze dekorierten Neuseeländerinnen waren nicht zu schlagen.

Damit gehörten alle vier Talente vom Stützpunkt in Oldenburg schon zu den Top12 der Welt. Im Halbfinale der Junioren war klar, dass die Boote aus Großbritannien und Italien vorn liegen würden. Im Kampf um Platz drei gewann das deutsche Team mit überragenden 1500 Metern eine Bootslänge auf Griechenland. Stützpunkt-Trainer Helmkamp hatte die Mannschaft vor dem Schlussspurt der Griechen gewarnt, doch seine Schützlinge konnten den Angriff der Kontrahenten auf den letzten 500 Metern nicht mehr kontern. Ähnlich erging es dem weiblichen Vierer. Das deutsche Quartett lag 1500 Meter auf A-Final-Kurs, bis die starken Australierinnen das Tempo verschärften, so dass es hier ebenfalls „nur“ zu Rang vier reichte.

Mit dem klaren Ziel, das B-Finale zu gewinnen, gingen beide Vierer am Sonntagmorgen auf die Strecke. Die Crew um die Oldenburgerin Schwarzhuber und die Auricherin Engelbart ließ auf der Strecke nichts anbrennen und sicherte sich Platz sieben.

Im kleinen Finale der Junioren ging es direkt von Beginn an hoch her. Hinter den Kroaten landete das deutsche Boot mit dem Hauch von nur drei Hundertstelsekunden Vorsprung vor Serbien. „Die Jungs waren im Schnitt eine der jüngsten Mannschaften auf der U-19-WM – dafür ist ein achter Platz durchaus respektabel“, meinte Helmkamp: „Da die Jungs noch jung sind, haben sie sicher noch einmal die Chance auf eine internationale Teilnahme.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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