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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Tennistalente schlagen sich durch

18.01.2018

Oldenburg Rein rechnerisch lag die Wahrscheinlichkeit bei 75 Prozent, dass ein Oldenburger den Wettbewerb der ältesten Junioren gewinnen würde. Denn sechs von acht U-18-Startern bei den Meisterschaften der Tennisregion Jade-Weser-Hunte spielen für Vereine in der Huntestadt. Sportlich betrachtet wäre eine Wette auf einen Nicht-Oldenburger wohl noch waghalsiger gewesen. Vier Junioren vom Oldenburger TeV (OTeV) erreichten das Halbfinale. Den Sieg sicherte sich am Ende Marlon Wilken.

Der Ungesetzte entschied das Endspiel gegen Jan-Torge Wilken, die Nummer eins des Tableaus, überzeugend mit 6:0, 6:1. Ole Heine (Nummer 2) hatte im Halbfinale beim Stand von 2:6, 0:1 gegen den späteren Sieger Marlon Wilken aufgegeben. Jan-Torge Wilken zog durch ein 6:4, 7:6 gegen Jim Bruns ins Finale ein.

In der U 12 sorgte Till Möllers für einen weiteren OTeV-Erfolg. Im Endspiel bezwang er Joris Maaß (Oldenburger Turnerbund) 6:2, 6:1. Wegen der geringen Teilnehmerzahl waren die Finalisten in Gruppenspielen ermittelt worden. Carl Mielke (TC BW Oldenburg) musste sich Maaß 3:6, 2:6 geschlagen geben, der sein zweites Match ebenfalls gewann. Möllers blieb ungeschlagen.

Weniger als 70 Akteure gingen bei den fünf männlichen und zwei weiblichen Wettbewerben in Oldenburg und Varel an den Start. Zwei Altersklassen mussten kurzfristig abgesagt werden. „Trotz der enttäuschenden Beteiligung zeigt die Meisterschaft in allen ausgetragenen Konkurrenzen durchaus ein positives Niveau“, sagte Hergen Spark, 2. Vorsitzender der Tennis-Region. Das sei „auf ein gutes Training in den engagierten Vereinen und besonders auf das intensive und erfolgreiche Training unserer Regionstrainer zurückzuführen“.

In der U 14 kam aus Oldenburger Sicht Frieso ter Schiphorst (Polizei SV) am weitesten. Im Halbfinale unterlag er allerdings dem Topgesetzten Mika Schultze (SVE Wiefelstede) 0:6, 1:6. Piet Hoffmann (Schwarz-Weiß Oldenburg) gewann noch die Nebenrunde. Der PSVer Cassedy Niemeyer wurde Erster der U-18-Nebenrunde.

Victoria Fojcik (OTeV) zog in der U 11 durch ein 6:4, 6:1 gegen Vanessa Haida (Nr. 2, SV Brake) ins Finale ein. 5:7, 0:6 unterlag sie dort der Topgesetzten Greta Hannack (Westersteder TV). In der zweiten ausgespielten Juniorinnen-Konkurrenz, der U 14, reichte es für Mathilde Benner (OTeV) zum Nebenrunden-Erfolg.

„Das Phänomen geringerer Beteiligung von Juniorinnen beobachten wir seit Jahren in allen Landesverbänden“, sagte Spark. „Die Mitgliederzahl von Spielerinnen aller Altersklassen ist in den Vereinen unterdurchschnittlich und wirkt sich somit auch auf die Teilnahme an Turnieren und Meisterschaften aus.“

U-14-Junior Henry Dornbusch (OTeV) behielt im wohl spannendsten Match der Meisterschaften die Oberhand. Er bezwang Robert Alksnis (Nr. 4, TC Edewecht) 7:6, 5:7, 10:4. Im Finale scheiterte Dornbusch jedoch an Fabio Jochens (Nr. 1, TK Nordenham) 2:6, 1:6.

In der U 11 schaffte es der beste Oldenburger ins Halbfinale: Moritz Wandscher (OTeV). Dem späteren Regionsmeister Henrik Ove Baran (TC Edewecht) unterlag Wandscher 0:6, 2:6.

Ein Sieg reichte häufig schon, um im Halbfinale zu stehen. Je weniger Teilnehmer, desto mehr Chancen auf einen Treppchenplatz.

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