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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Rudern: Jetzt geht’s wieder gemeinsam aufs Wasser

07.07.2020

Oldenburg Achtsamkeit ist nicht erst seit dem Beginn der Corona-Krise ein vielbenutzter Begriff, der die Fähigkeit beschreibt, nicht nur körperlich, sondern auch mental im Hier und Jetzt zu sein. Diese Gabe ist auch im Rudersport ein elementarer Faktor, doch aktuell könnte das Modewort Modewort Achtsamkeit hier auch in anderer Bedeutung benutzt werden.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun wieder das Rudern als Mannschaftssport ausüben dürfen“, sagt Oldenburgs Stützpunkttrainer Matthias Helmkamp, dessen Schützlinge sich lange nur individuell fit halten durften, ehe der Einsamkeit im Einer im Juni eine Zweisamkeit im Zweier und jetzt – wenn man so will – eine Achtsamkeit gefolgt ist.

Lockerung der Landesverordnung

Kontaktsport ist in Niedersachsen seit diesem Montag wieder erlaubt, wenn er in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen erfolgt. Damit sind Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball und Basketball oder auch Rudern in allen Klassen wieder möglich. Die Kontaktdaten der einzelnen Personen sind nach dem üblichen Muster zu dokumentieren. Der bisher geforderte Abstand von zwei Metern muss in diesem Fall nicht mehr eingehalten werden.

Seit diesem Montag ist mit den Lockerungen für den Kontaktsport nämlich auch wieder das Rudern in Großbooten bis hin zum Achter erlaubt. „Endlich wurde vom Sportminister eine Unwucht in der Bewältigung der Corona-Phase beseitigt. Rudern ist wieder in Mannschaftsbooten gestattet“, sagt Ulrich Pohland als Vorsitzender vom in Oldenburg beheimateten Regattaverband Ems-Jade-Weser.

Die Asse vom Team NordWest hätten in den vergangenen Wochen Einzelleistungen zur Genüge im Training gezeigt, meint Helmkamp. Kilometer um Kilometer hätten sie in Trainerbegleitung auf ihren Heimgewässern absolviert, um sich fit für eine teilweise ungewisse Sport-Zukunft zu machen und zu halten.

Der Deutsche Ruderverband will in diesem Jahr noch drei Qualifikationsregatten für die Europameisterschaften der verschiedenen Altersklassen ausrichten. Aus den Reihen des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser wollen dabei insgesamt sechs Athleten aus den Bereichen U 17, U 19 und U 23 in die nationale Spitze rudern und stehen nun vor einer anstrengenden Aufholjagd. „Die Sportler freuen sich sichtlich auf die Mannschaftsboote und über die Chancengleichheit mit anderen Bundesländern“, erklärt Helmkamp.

Nach der Lockerung der Corona-Verordnung können die Kadersportler nun wieder gemeinsam am Landesstützpunkt in Oldenburg trainieren. Nur Leonard Brahms (Leer) wird sich weiter unter den Augen des Bundestrainers mit Partner Hanno Brach (Gießen) in Dortmund für die U-23-EM in Duisburg (5./6. September) vorbereiten.

Bei den Titelkämpfen für die U-19-Talente in Belgrad (26./27. September) möchte Janne Rosendahl mit Partner Tom Thomas (Leer) eine Rolle spielen. „Wir probieren nun, die fehlenden Mannschaftsbootkilometer aufzuholen und uns gut auf die Qualifikationen vorzubereiten“, sagt der Oldenburger kämpferisch. „Unsere Sportler haben in diesem Jahr noch große Ziele. Ich hoffe, dass wir sie realisieren können“, sagt Pohland.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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