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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sie treiben schwarz-rot-goldenes Flaggschiff an

24.07.2019

Oldenburg /Sarasota Vier Wochen Vorbereitung, dreimal Training pro Tag, 20 Kilometer pro Rudereinheit, unzählige gestemmte Gewichte im Kraftraum: So sah die intensive Wettkampfvorbereitung auf die U-23-Weltmeisterschaft (24. bis 28. Juli) im amerikanischen Sarasota (Florida) für Patricia Schwarzhuber aus Oldenburg und Leonie Heuer aus Leer aus. Die beiden 18-Jährigen rudern für den Regattaverband Ems-Jade-Weser (EJW) am Stützpunkt Oldenburg.

Die international erfahrenen Athletinnen belohnten sich nach einer langen Saison mit einem Platz im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes und wollen im stark besetzten Meldefeld ab diesem Mittwoch auf einen Edelmetallplatz rudern. Neben dem deutschen Frauenachter sind auch die großen Rudernationen Großbritannien und die Niederlande über den Atlantik geflogen, um im vorolympischen Jahr im U-23-Bereich ihre internationale Leistungsfähigkeit zu testen. Vizeweltmeister Niederlande geht als Favorit auf die 2000 Meter lange Strecke, gefolgt vom Vorjahresdritten USA.

Die junge deutsche Crew ist im Vergleich zum Vorjahr physisch stärker und hat reichlich Rennerfahrung in der nationalen Saison sammeln können, so dass Schwarzhuber und Heuer von der Leistungsfähigkeit des deutschen Achters überzeugt sind: „Es ist zu merken, dass jede Teamkollegin alles für den großen Erfolg investiert. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut – und wir freuen uns auf den Start der WM.“

In der Vorbereitung auf die WM wurden nicht nur viele Kilometer gerudert, sondern auch eine Anpassung an die feuchte Hitze in Florida unternommen. Während in der Ruderstadt Ratzeburg immer um die 20 bis 25 Grad gemessen wurden, bauten die Bundestrainer einen Raum in der Ruderakademie in eine Hitzekammer um, in welcher nahezu 40 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrschten. In dieser Umgebung musste das Nationalteam des Öfteren über 60 Minuten auf den Ruderergometern verbringen.

Landestrainer Matthias Helmkamp erklärt diese Maßnahme wie folgt: „Durch das schwül-heiße Klima in Florida ist es für die Athleten wichtig zu wissen, wie sie sich im Training und im Wettkampf verhalten müssen. In der Hitzekammer kann es auf eine solch kurze Zeit zwar keine Adaptionen im Körper geben, aber das Wissen über das Bevorstehende ist für die jungen Athleten wichtig.“

Zum Abschluss der heimischen Vorbereitung standen Relationsrennen gegen die anderen Bootsklassen auf dem Plan. Hier konnte der deutsche Achter gute Ergebnisse erzielen. Mit gutem Gefühl erfolgte der Flug über den Atlantik und der Versuch, durch intelligentes Schlafen einen Jet-Lag zu verhindern.

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