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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Vom Siegerpodest direkt ins Donnervogel-Kostüm

23.10.2017

Oldenburg Kein anderer Läufer hat den Oldenburg Marathon so geprägt wie der Wechloyer Georg Diettrich. Zum insgesamt 16. Mal konnte er am Sonntag eine der angebotenen Strecken für sich entscheiden. Nach dem Marathonsieg im Vorjahr hielt er sich auf seiner Paradestrecke, dem 10-Kilometer-Lauf, schadlos und gewann in 32:56 Minuten. Auf die Plätze liefen die für die LG Kreis Verden laufenden Fisha Werede (33:11) und Abiel Hailu (33:32). Beide übrigens mehr als zwanzig Jahre jünger als der Oldenburger. „Ich bin das Rennen taktisch gelaufen, da meine Form nicht ganz so überragend war. Da die beiden aus Verden deutlich jünger sind, habe ich mein Glück in einem langen Endspurt gesucht. Mit Erfolg“, freute sich der Rekordsieger.

Als ob das nicht genug Anstrengung für einen Tag wäre, legte Diettrich am Nachmittag noch eine weitere schweißtreibende Einheit als Hubird beim Heimspiel der EWE-Baskets aufs Parkett.

Einen überlegenen Sieg lief bei den Frauen die 16-jährige Josina Papenfuß von der TSG Westerstede heraus. Die Deutsche Jugendmeisterin über 1500 Meter Hindernis und Achte der U-18-WM in Kenia über 2000 Meter ließ in 35:50 Minuten der Konkurrenz um Lokalmatadorin Michelle Kipp vom VfL Oldenburg nicht den Hauch einer Chance. „Ich hatte eine Zeit von 36 Minuten angepeilt, dass es bei den Bedingungen sogar darunter geblieben ist, freut mich sehr“, sagte die Siegerin, die für den Winter die Teilnahme an der U20-Cross-WM als Ziel hat.

Neuigkeiten, Videos und Fotos vom Oldenburg Marathon finden Sie auf www.nwzonline.de/oldenburg-marathon.

Auch Kipp lief in 38:19 Minuten ein einsames Rennen und sicherte sich ungefährdet den zweiten Platz. Dritte wurde Annasophie Drees vom VfL Löningen (39:52).

Alle Bilder vom Oldenburg Marathon finden Sie hier

Den Sieg über die Halbmarathondistanz sicherte sich Fabian Kuklinski vom VfL Eintracht Hannover in 1:11:38 Stunden vor Sebastian Kohlwes (LC Hansa Stuhr, 1:12:13) und Christian Looschen (BV Garrel, 1:12:51). Kohlwes war über den verpassten Sieg nur wenig traurig: „Nachdem ich drei Wochen durch Erkältung und Verletzung nicht richtig trainieren konnte, bin ich damit sehr zufrieden. Es war ein sehr guter Trainingslauf bei schwierigen Bedingungen durch Regen und Wind. Aber ich habe mich durchgebissen.“

Bei den Frauen war die Hamburger Triathletin Leonie Konczalla (Kaifu Tri Team) nicht zu schlagen. In 1:24:40 Stunden lief sie mit deutlichem Vorsprung vor Janina Meyer (LC 93 Delmenhorst, 1:30:22) und Birte Schulz (1:31:32) über die Ziellinie. „Das rutschige Kopfsteinpflaster gibt einem schon den Rest, aber ansonsten ist die Strecke wegen der vielen Leute schon ganz schön cool“, lobte die Siegerin den neuen Streckenverlauf.

Über fünf Kilometer gab es in Thomas Pollmann (16:47), Paul von Engelmann (LC Wechloy, 17:36) und Finn Hannawald (17:40) ein reines Oldenburger Podium. Auch der Sieg bei den Frauen blieb in Oldenburg. Die 15-jährige Mette Bulling vom LC Wechloy gewann in neuer Bestzeit von 19:20 Minuten. „Heute Morgen hatte ich noch etwas Zweifel ob ich noch mal eine solche Zeit laufen kann und bin überglücklich, dass es geklappt hat“, so der Schützling von Georg Diettrich. Auf die Plätze liefen Katja Kanditt (OSC Waldniel, 20:03) und Lotta Meyer (VfL Löningen, 20:11).

Den Sieg in der Staffel holte sich der TSV Großenkneten (1:21:54, Hajo Lueken, Thorsten Bruns, Tim Decker, Florian Jaedicke). Bei den Frauen waren die Ostfriesen-Ladies Ina Weber, Birgit Müller-Weber, Luisa Eilers und Andrea Eilers in 1:43:05 erfolgreich. Den Sieg in der Mixed-Wertung holte sich das Team Bauplanung-Nord-Oldenburg (Christoph Weyer, Bernd Osterloh, Miriam Bruns, Ariane Heggenberger).