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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Entscheidung fällt am letzten Bergabstück

02.09.2019

Oldenburg Einen packenden Zweikampf um den Sieg beim Oldenburger Berglauf haben sich Mathias Freese und Florian Eymers im Rahmen des Sparda-Laufs geliefert. Immer wieder hatte DSC-Athlet Freese auf dem anspruchsvollem Kurs über den Utkiek getestet, ob er sich absetzen könne, aber der Rivale ließ sich nicht abschütteln. Erst am letzten Abstieg reichten die Kräfte bei der Hitzeschlacht nicht mehr, um eine weitere Attacke von Freese zu kontern. Der ließ auf dem Flachstück nichts mehr anbrennen und lief in 50:07 Minuten gleich bei seiner ersten Teilnahme vor Eymers (Gottes Grüne-Wiese Oldenburg, 50:14) zum Sieg.

„Ich habe das Rennen bergab gewonnen. Da war ich technisch besser. Der letzte Abstieg zieht sich ja ziemlich in die Länge – da konnte ich mich dann entscheidend absetzen“, erklärte Freese: „Ich war aber froh, dass ich solange mit Florian mithalten konnte. Das war verdammt hart“, ergänzte der zufriedene Sieger, der zuvor bereits den 5-Kilometer-Lauf absolviert hatte und dort Vierter geworden war. Insgesamt schafften sieben Läufer auf den 11,6 Kilometern eine Zeit unter einer Stunde, darunter auch Julian Schön (AGOnauten), der in 58:57 Minuten Siebter wurde.

Beim gleichzeitig gestarteten 10-Kilometer-Lauf musste Favorit Bastian Martschausky den hohen Temperaturen Tribut zollen und aufgrund von Kreislaufproblemen vorzeitig aussteigen. „Ich komme nicht so gut mit solchen Temperaturen klar“, hatte der DSC-Athlet schon vor dem Lauf mit skeptischem Blick aufs Thermometer gesagt.

Den Sieg holte sich stattdessen Carsten Cordes (TuS Eversten, 38:18). „Damit hatte ich nicht gerechnet, wenn Bastian durchgelaufen wäre, hätte er auch gewonnen – aber natürlich freue ich mich sehr über meinen Sieg“, sagte der 30-Jährige strahlend.

Auch der zweitplatzierte Jens Pfaff (Team Laufrausch) zeigte sich mehr als zufrieden: „Bei den Temperaturen bin ich von Beginn an auf Platzierung und nicht auf Zeit gelaufen. Vom Training her kann ich derzeit sicher schneller laufen als meine 39:36 Minuten von heute.“ Drittschnellster Oldenburger war Christian Kerzel (Laufsportfreunde) als Vierter in 42:26 Minuten.

Hinter Gesamtsiegerin Verena Coordes (TuS Weene, 42:48) reihte sich bei den Frauen ein Quartett von Lokalmatadorinnen ein. Beste war Sonja Blaseio als Zweite (49:57). Ihr folgten Karola Heine (Eintracht Oldenburg, 52:09), Laura Nickel (53:13) und Helena Hoting (54:11).

Gerade einmal 86 Aktive waren bei 10er und Berglauf ins Ziel gekommen. Während sich die Veranstaltung, zu der insgesamt rund 2000 Meldungen eingegangen waren, bei Kinder- und Schülerläufen großer Beliebtheit erfreut, sieht dies in der Oldenburger Laufszene trotz neuer Streckenführung seit einigen Jahren offensichtlich ganz anders aus. „Ich kann das nicht ganz verstehen. Es gibt sicherlich Strecken, die weniger attraktiv sind als unsere“, sagt Stephan Rakelmann vom Veranstalter LT Oldenburg-Süd zur geringen Resonanz im Erwachsenen-Bereich.

232 Läuferinnen und Läufer über fünf Kilometer ist dagegen eine gute Zahl. Schnellster Lokalmatador war Fynn-Luca Wolf (GEO, 17:40) als Dritter hinter Carsten Hülss (ATS Buntentor, 16:48) und Lennart Langschwadt (LaufTalente.de, 17:24).

Berglauf-Sieger Freese war hier in 18:48 Minuten Vierter geworden. In Rolf Hommers (MTV Aurich, 18:57, 5.), Korbinian Germer (Laufrausch, 19:01, 6. Rang), Jörg Heinrichs (Laufrausch, 19:43, 8.), Mathis Eckert (DSC, 19:50, 9.) sowie Tjark Eckmeyer (OBS Ofenerdiek, 19:55, 10.) schafften fünf weitere Oldenburger eine Top-Ten-Platzierung. Bei den Frauen war Mette Bulling (GEO, 21:05) nicht zu schlagen. Sie distanzierte Emmely de Meijr (Voss & Partner, 22:17) klar. Dritte wurde Neele Janssen (Cewe, 22:23).

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