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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Der Kleinste wird zum großen Star

18.04.2018

Oldenburg Der Kleinste kam ganz groß raus: Der zwölfjährige Erdi-Vahap Ilboga betrat die Bühne und war sofort in seinem Element – obwohl das Lieblingselement eigentlich das Wasser ist. Bei der Verkündung seines Sieges aber machte der 1,48 Meter große Schwimmer die Bühne zu seiner und zog die Zuschauer im Theater Laboratorium sogar mit einem Hüftschwung-Tänzchen auf seine Seite.

Und während er sonst mit kräftigen Zügen durch die Schwimmbäder peitscht, gab sich Oldenburgs Nachwuchssportler des Jahres am Montagabend im Gespräch mit Sport-Gala-Moderatorin Okka Gundel schlagfertig. Auf die Frage, ob er lange über sein Outfit mit Krawatte nachgedacht habe, meinte er nur: „Ja, wir haben überlegt: rote oder schwarze Krawatte.“

Der Zwölfjährige vom Polizei SV setzte sich in der Abstimmung mit einem Rekordergebnis von 2748 Stimmen vor vier Sportlern durch, die aber alle nicht traurig waren. OTB-Volleyballer Mika Drantmann hatte mit dem zweiten Platz nicht gerechnet. „Ich habe mich schon sehr gewundert, allein dabei zu sein, war für mich schon total überraschend.“ Auch Sommerbiathlet Söhnke Jabusch hatte sich „sehr über die Nominierung gefreut“.

Der selbstbewusste Ilboga nutzte die gelöste Stimmung im Foyer des Theaters nach dem offiziellen Teil der Gala dann, um sich ein Selfie mit einer Oldenburgerin zu holen, die auf der ganz großen Handball-Bühne aktiv ist: Angie Geschke. Auch ein Küsschen soll es gegeben haben. „Erdi-Vahap war unglaublich sympathisch“, meinte die VfLerin.

Geschke ist jetzt nicht nur Fan des Schwimm-Talents, sondern auch von den Sportakrobatinnen des OTB, die als beste Mannschaft ausgezeichnet wurden. Die fünf Bundeskader-Akrobatinnen freuten sich natürlich sehr: „Damit hätten wir nie gerechnet. Eigentlich dachten wir, die Baskets oder die VfL-Handballerinnen gewinnen“, erzählte Alina Heinowski, die mit ihren OTB-Kolleginnen Pia Buttjes, Laura Karczmarzyk, Anna-Lena Kunz und Anna Hannemann gerade noch bei der WM in Belgien am Start war.

Die Basketballer wurden jedoch nur Vierte, waren damit aber einverstanden. „Platz vier – das bedeutet Heimrecht in den Playoffs“, scherzte Baskets-Sprecher Roland Schekelinski, der damit auf die angepeilte Position in der Bundesliga-Hauptrunde anspielte.

Die VfL-Frauen landeten nach zuletzt sechs Siegen in neun Jahren diesmal auf Rang fünf. „Wir gönnen das den anderen Sportlern – und die OTB-Mädels sind richtig gut“, sagte Kapitänin Kim Birke. Torfrau Julia Renner pflichtete ihr bei: „Die haben das absolut verdient.“

Die zweitplatzierten C-Juniorinnen des Krusenbuscher SV hatten in der Wahlphase mächtig die Werbetrommel gerührt und waren nun froh über Platz zwei. „Alleine die Nominierung war für uns etwas Besonderes“, sagten Ann-Cathrin Schökel und Pari Khalaf.

Wie Ilboga ließ sich übrigens das ganze KSV-Team nicht die Chance auf Fotos mit den Sport-Größen der Stadt entgehen. Nach dem offiziellen Teil der Gala stürmten die Fußballerinnen die Bühne und ließen sich mit Rickey Paulding ablichten. Der Sportler des Jahres machte alles geduldig mit und schenkte jedem Mädchen sein schönstes Lächeln. „Ich denke, die Fans mögen mich ein bisschen und haben deswegen für mich gestimmt“, gab sich der US-Amerikaner bescheiden.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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