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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wer schummelt sich denn da ins Bild?

03.04.2019

Oldenburg Da wollten Merle und Juliane von den B-Mädchen von GVO gerade ein Selfie von sich und dem Siegerpokal machen und wer schummelt sich klangheimlich von der Seite ins Bild: Mladen Drijencic. Der Trainer der EWE Baskets entpuppte sich am Montagabend als großer Fan der wuseligen Hockey-Truppe aus dem Sportpark Osternburg.

„Das ist eine sympathische Mannschaft“, sagte Drijencic, der selbst mit seinen Basketballern auf Platz drei gelandet war. „Ich gönne das den Mädchen.“ Schon während der Verleihung schäkerte der Coach mit den Mädels im Saal des Theater Laboratorium. Er lachte, jubelte und schlug mit ihnen ein. „Sie haben sich riesig gefreut und es auch richtig verdient“, sagte er nach der Ehrung mit Kreisch-Alarm.

Für den Hockey-Nachwuchs war es wohl der Abend ihres Lebens. Die Freude war grenzenlos. Auf der Bühne fielen sich die Mädchen in die Arme. Direkt mit ihrer ersten Nominierung für die Oldenburger Sportlerwahl holten die B-Mädchen den Titel als beste Mannschaft des Jahres. „Wir sind überglücklich“, sagte Kapitänin Paula.

Der Erfolg kam aber auch nicht von ungefähr, wie sie erzählte. Schließlich habe die Mannschaft vor Einkaufszentren und Supermärkten ordentlich die Werbetrommel gerührt. „Wir haben zwar nicht damit gerechnet, aber wir wussten auch, dass wir weiter vorne landen werden“, sagte die Zwölfjährige selbstbewusst.

Auch die beiden Sportakrobatinnen des Oldenburger TB, Pia Buttjes und Laura Karczmarzyk, freuten sich über ihren zweiten Platz. „Beim letzen Mal waren wir auf dem ersten Platz, diesmal sind wir Zweite, aber trotzdem sind wir glücklich und zufrieden“, sagte Buttjes. Die Sport-Gala sei eine schöne Abwechslung zum Training. Derzeit bereiten sich die beiden OTBerinnen auf die Europameisterschaft in Israel vor. Dort wollen sie möglichst ins Finale einziehen. „Der zweite Platz hier gibt uns noch einen Push“, meinte Buttjes.

Handballerin Malene Staal hätte sich für ihren VfL Oldenburg zwar eine bessere Platzierung in der Mannschaftskategorie gewünscht, dennoch habe sie vor allen Sportlern und deren Leistungen einen riesigen Respekt. „Hier treffen sich so viele gute Sportler aus den unterschiedlichsten Disziplinen und man sieht mal, was es alles in Oldenburg an Sport gibt“, sagte die Norwegerin, die eine solche Veranstaltung aus ihrer Heimat nicht kennt. „In Norwegen gibt es so etwas nicht, dass die Sportler des Jahres einer Stadt gekürt werden“, erklärte die 28-Jährige.

Etwas nervös bei der ersten Teilnahme zwischen den ganzen anderen Sportlern war das Juniorteam der Reit- und Fahrschule Oldenburg. Doch am Ende waren die Mädchen glücklich. „Wir sind ohne große Erwartungen gewesen und haben uns schon über die Nominierung gefreut“, sagte Lily Warren, die stellvertretend für das ganze Team mit Schwester Milla und Mia Bury die Urkunde für Platz fünf abgeholt hatte. Bei der nächsten Sport-Gala wären sie gern wieder dabei: „Wenn’s klappt, würden wir uns freuen“, meinte Lily Warren.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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