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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sportakrobatik in Oldenburg: 3 Paare, 1000 Kilometer, 1 Ziel

07.04.2021

Oldenburg In 80 Tagen um die Welt zu reisen wie Romanheld Phileas Fogg, ist in Pandemie-Zeiten wohl kaum realistisch. Mehr als Fiktion ist dagegen, dass sechs Sportakrobatinnen von SW Oldenburg genau 80 Tage vor dem heiß ersehnten sportlichen Höhepunkt das Ticket für die WM in Genf ausgestellt wurde. Statt der 65 000 Kilometer Wegstrecke, die Jules Vernes Weltreisender meistert, kommen auf Oldenburgs Weltmeisterschaftsstarterinnen nur rund 1000 Kilometer in die Schweiz und wieder zurück zu. Aber weniger aufregend dürfte der Trip kaum werden.

Sieben reisen mit

„Wir werden unsere Sportlerinnen bestmöglich auf die WM vorbereiten“, erklärt SWO-Coach Manuel Karczmarzyk mit Blick auf die drei Formationen, die von Bundestrainer Igor Blintsov für den heiß ersehnten sportlichen Höhepunkt (23. Juni bis 4. Juli) ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen worden sind. Über die offizielle Nominierung vom Deutschen Sportakrobatik Bund (DSAB) durften sich in der Altersstufe 12-19 Line Seehase und Leni Ohlsen freuen. Zwillingsschwester Mia Ohlsen startet mit Johanna ter Haseborg in der Altersklasse 13-20. Bei den Senioren greifen Laura Karcz­­marzyk und Nikoletta Grimekis im Nationaltrikot an. Als Trainerin wurde Christiane Karcz­marzyk nominiert.

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Drei sind traurig

Knapp verpasst hat dagegen die SWO-Damengruppe mit Flora Fenne, Femke Mammen und Jana Borm die Qualifikation für die Titelkämpfe in der Schweiz. Sie mussten sich in der Qualifikation, die im Rahmen verschiedener Bundeskaderlehrgänge in Wettkampfform organisiert war, der Konkurrenz beugen. „Wir haben gute bis sehr gute Leistungen gesehen. Die letzten Wochen werden wir in der täglichen Trainingsarbeit in den Heimatvereinen sowie in diversen Vorbereitungslehrgängen dazu nutzen, um ein starkes Team-Deutschland zu formen“, betont DSAB-Sportdirektor Hannes Schenk.

Einige Stellschrauben

Zu einer bestmöglichen Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt, der in diesem Jahr nicht wie 2020 der Corona-Krise zum Opfer fallen soll, gehöre „die Teilnahme an den vorgeplanten Wettkämpfen im Mai/Juni“, meint Heimtrainer Karczmarzyk und betont zudem die Bedeutung der „professionelle Begleitung durch die Physiotherapeuten von Physioline“. Man sei aktuell „auf einem guten Weg“, bekräftigt Blintsov, ergänzt aber: „Trotzdem müssen wir noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen, um unser Team optimal für die WM vorzubereiten.“

Ein wichtiger Faktor

Ein entscheidender Faktor für ein gutes Ergebnis bei den Kräftemessen in der Schweiz sei, wie die individuelle Belastungsfähigkeit der WM-Fahrerinnen und -Fahrer vor einem solchen Großereignis sein wird, meint der Bundestrainer: „Dies wird in der uns noch verbleibenden Zeit Aufschluss darüber geben, wohin die Reise für uns gehen wird.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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