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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Letzter Schliff vom Meistertrainer

12.10.2017

Oldenburg Mit einem wahren Meister seines Fachs haben sich fünf Sportakrobatinnen vom Oldenburger TB den letzten Schliff für die nun anstehenden Wettbewerbe bei den am Dienstag gestarteten Europameisterschaften in Polen verpasst. Der englische Trainer-Guru Neil Griffiths aus London gab den Oldenburgerinnen bei einem Trainingslager letzte Tipps und baute die eine oder andere Finesse ein.

Perfekt vorbereitet

„Wir haben für die bestmögliche Vorbereitung unserer Sportlerinnen gesorgt“, ist sich OTB-Trainerin Christiane Karczmarzyk 100-prozentig sicher, mit Ehemann Manuel alles dafür getan zu haben, dass die beiden OTB-Teams bei der EM im polnischen Rzeszow glänzen können: „Gemeinsam mit dem Bundestrainer Igor Blinstov im Rahmen der Bundeskaderlehrgänge in Pfungstadt und Neil Griffiths, der den Sportlerinnen den letzten Schliff gab, sind die fünf Mädels perfekt vorbereitet.“

Tochter Laura Karczmarzyk und Pia Buttjes, die den Deutschen Sportakrobatikbund bei dem sportlichen Großereignis als Damenpaar in der Altersklasse Jugend vertreten, sind schon am Dienstag nach Polen geflogen. Alina Heinowski, Annalena Kunz und Anna Hannemann, die als Damengruppe bei den Senioren an den Start gehen, nehmen in dieser Woche noch letzte Verbesserungen an der Choreographie vor, ehe sie an diesem Wochenende zu der Nationalmannschaft stoßen.

Karczmarzyk und Buttjes haben sich aufgrund ihres Erfolgs bei den Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften für die EM qualifiziert. Die junge Damengruppe hat ihr Können in diesem Jahr bereits bei den World Games in Breslau bewiesen. Als Zweitplatzierte bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften unterstrich das OTB-Trio seine Leistungsstärke noch einmal.

In Zuschauerrolle

Jetzt geht es wieder ins Nachbarland. Finanziell unterstützt werden die Sportlerinnen beim EM-Abenteuer von der Lotto-Sport-Stiftung. „Medaillenfavoriten sind die Aktiven aus Russland, Großbritannien und Belgien. Das Ziel für unsere Sportlerinnen ist eine Finalteilnahme, was eine Platzierung unter den besten acht bzw. zehn Teams bedeuten würde“, erklärt Christiane Karczmarzyk, die sich mit ihrem Mann in Polen mit einer eher ungewohnten Rolle anfreunden muss.

„Wir sind diesmal nur in der Zuschauerrolle und können nicht als Trainer eingreifen. Das ist etwas komisch“, erklärt Manuel Karczmarzyk, weiß seine Schützlinge bei Blinstov in guten Händen, und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Das kann aber auch ganz schön sein.“