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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mit starken Würfen an die Spitze

24.02.2018

Oldenburg Die eine wirft weit, die andere platziert – aber beide haben mit ihren starken Wurfarmen im vergangenen Jahr ihre Konkurrentinnen das Fürchten gelehrt: Handballerin Marie Steffen war im Finalturnier der Jugendbundesliga die erfolgreichste VfL-Torschützin, Leichtathletin Kathrin Walter wurde Vierte bei der Deutschen Meisterschaft im Speerwerfen.

Potenzial für die Zukunft

Bevor sie 2011 ihre Liebe zum kleinen Lederball entdeckte, sammelte Marie Steffen ihre ersten sportlichen Erfahrungen als Leichtathletin auf der Tartanbahn. Jetzt spielt die Schülerin seit sechseinhalb Jahren Handball beim VfL und konnte seitdem so einige Erfolge einfahren.

Nach nur drei Jahren feierte sie mit der C-Jugend ihre erste Niedersachsenmeisterschaft. In ihrem zweiten C-Jugendjahr stand sie schon regelmäßig im Kader der B-Jugend und holte mit dieser die Deutsche Vizemeisterschaft. Als sie nach drei Landesmeistertiteln mit der C-Jugend in die B-Jugend wechselte, verstärkte sie auch gleich die A-Jugend, mit der sie im Vorjahr das Final Four der Jugend-Bundesliga erreichte. Hier war sie mit 14 Treffern nicht nur die erfolgreichste Torschützin, sondern auch die auffälligste Spielerin der Grün-Weißen.

„Das Final Four im letzten Jahr war mein sportliches Highlight, das würde ich in diesem Jahr gerne noch einmal wiederholen“, gibt Steffen das Ziel für dieses Jahr vor.

Aber nicht nur in der Jugend steht die 16-Jährige ihre Frau, auch im Drittligateam des VfL gehört sie regelmäßig zu den auffälligsten Spielerinnen. Und auch bei der Landesauswahl gehört sie zu den Aktivposten. „Marie ist auf vielen Positionen einsetzbar. Sie ist sehr ehrgeizig und engagiert – mit viel Potenzial für die Zukunft“, ist Trainer Andreas Lampe voll des Lobes über sein Handball-Talent.

DM und Abi im Blick

Bei der Leichtathletik geblieben ist Kathrin Walter vom BTB. Die 18-Jährige ist in ihrer Sportart jedoch ebenfalls enorm vielseitig. Im vergangenen Jahr hatte die Mehrkämpferin allerdings mit einer Knochenhautentzündung zu kämpfen. „Deshalb habe ich mich auf Hochsprung konzentriert“, berichtet Walter.

Als die Verletzung überstanden war, versuchte sie doch noch einen Siebenkampf – „und der war ganz schön gut, da habe ich gar nicht mit gerechnet.“ Die besten Ergebnisse erzielte sie jedoch bei den deutschen Meisterschaften in den Einzeldisziplinen Speerwerfen und Kugelstoßen, bei denen sie Vierte und Fünfte wurde.

„Ich möchte trotzdem beim Siebenkampf bleiben“, sagt die Schülerin, die sich für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften qualifizieren würde, das Training dafür aber mit dem Lernen fürs Abitur in Einklang bringen muss.

Um sich für die DM zu qualifizieren, muss sie einen Siebenkampf mit 4400 Punkten beenden. Im Vorjahr schaffte sie 5019 Punkte, jedoch haben sich jetzt in der neuen Altersklasse die Bedingungen verändert. „Die Hürden sind höher, aber das ist kein Problem, ich bin ja groß“, sagt die 1,85 Meter lange Athletin. Auch der verlängerte Sprint (200 statt 100 Meter) „kommt mir eher zugute“. Und auch die schwerere Kugel und der schwerere Speer sind für das Kraftpaket kein Problem. In der laufenden Hallensaison ist die BTBerin bereits Landesmeisterin mit dem Speer und norddeutsche Meisterin mit der Kugel geworden.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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