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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Schmetterlinge feiern Erfolge

10.03.2018

Oldenburg Leidenschaftliche Sportler schuften, Tag für Tag, um besser zu werden. Für den Erfolg. Für Siege und Bestzeiten. Schwimmer Erdi-Vahap Ilboga und Volleyballer Mika Drantmann trainieren fast täglich im Schwimmbecken, in der Sporthalle oder im Sand, um sich zu verbessern und ihre Ziele zu erreichen – und das schon im Jugendalter. Sie beide sind deshalb in der Kategorie Nachwuchs für die Sportlerwahl 2017 nominiert.

Grenzen überschreiten

„Ich schwimme am liebsten Delle“, sagt Erdi-Vahap Ilboga. „Delle“ ist in der Schwimmersprache das gebräuchliche Wort für den Schmetterlings-Stil, auch „Delfin“ genannt, oder eben kurz: Delle. Und seine Vorliebe für die anstrengendste, aber auch ästhetischste der Schwimmarten, hat auch ihren Grund: „Mein Idol Michael Phelps war auch Delle-Schwimmer. Ich bewundere das, wie er schwimmt.“

Ilboga schaut sich in Videos die Technik des 23-fachen Olympiasiegers an – und versucht, sie nachzuahmen. Das gelingt dem Elfjährigen schon sehr gut: Im vergangenen Jahr wurde er Landesjahrgangsmeister über 200 Meter, 100 Meter und 50 Meter Delfin – aber auch über 200 Meter Freistil.

Bei den Bezirksmeisterschaften war der Realschüler ebenfalls erfolgreich. Dafür trainiert der in Wildeshausen lebende Nachwuchssportler vier- bis fünfmal die Woche in Oldenburg – seine Mutter fährt ihn zu den Einheiten. Meistens legt er pro Trainingseinheit zwischen drei und vier Kilometer zurück. Manche Bekannte meinen, das sei etwas übertrieben. Aber Ilboga hat ein bestimmtes Ziel: „Ich möchte mich verbessern und meine Grenzen überschreiten – koste es, was es wolle“, sagt er entschlossen. Und mit den Hausaufgaben klappt bislang auch noch alles gut. Also heißt es für ihn weiterhin: „Training, Training, Training!“

„Coole Saison“ gespielt

Auf zahlreiche Erfolge kann auch der 18-jährige Allrounder Mika Drantmann bereits zurückblicken: JBBL & NBBL für Oldenburg gespielt, 2. Bundesliga mit dem Volleyballinternat Frankfurt und nun einen fünften Platz bei den deutschen U-20- und einen siebten Platz bei den deutschen U-19-Beachvolleyballmeisterschaften. „Das war insgesamt einfach eine coole Saison gewesen“, fasst der Schüler der Helene-Lange-Schule zusammen.

Den 1,92 Meter großen Blockspieler reizen beim Beachvolleyball vor allem das Engagement und die Motivation, die er einbringen kann. „Beim Beach kann ich mich verausgaben und meine Schwächen durch Stimmung wieder wettmachen“, äußert sich das Talent. Sein großes Vorbild ist der Oldenburger Markus Böckermann. „Markus hat es bis ganz nach oben geschafft. Durch Fleiß, harte Arbeit und viel Training – ein richtiger Kämpfertyp. Das möchte ich auch gerne sein“, meint Mika. Neben dem Olympiateilnehmer Böckermann ist aber auch sein Vater Lars, Sportler des Jahres 1998, eine wichtige Stütze.

In der bevorstehenden Saison will Mika mit seinem Partner Maximilian Pelle bei den U20 eine Medaille holen.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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