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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Titel, Talente, Tore, Triumphe und Träume

15.02.2020

Oldenburg An alte Zeiten angeknüpft, den Großen der Zunft die Stirn geboten oder neue Erfolge eingefahren haben die fünf Mannschaften, die bei der laufenden Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres nominiert sind.

Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen spielten die Ritter unter Chefcoach Marcus Meckes ihre bisher beste Saison. Die erste Regionalliga-Meisterschaft stand frühzeitig fest. Erst in den Playoffs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga, die eigentlich erst für 2020 angepeilt waren, waren die Berlin Adler und die Essen Cardinals für den Titelträger der Nord-Staffel (noch) zu stark.

„Wir konnten hier sehr viel lernen und sehen, wo wir spielerisch sowie organisatorisch im Vergleich zu diesen Traditionsteams stehen“, sagt Sportdirektor Holger Völling.

„Mittlerweile sind die Spiele bei uns für die gegnerischen Teams ein echtes Saisonhighlight. Einmal wegen unserer guten Organisation, die schon Zweitliganiveau hat, aber auch weil wir das schönste Stadion der Liga haben“, ergänzt Meckes mit Blick auf das Marschwegstadion. In diesem Jahr möchte er nicht nur den Titel verteidigen, sondern auch den nächsten Schritt nach oben in die GFL2 schaffen.

EWE Baskets

Der Basketball-Bundesligist spielte 2018/19 die beste Hauptrunde der Club-Historie (28:6 Siege). Besser war nur Branchen-Krösus FC Bayern (31:3). Eine der drei Pleiten kassierten die Münchner in Oldenburg – auch der in der Männer-Kategorie ebenfalls nominierte Baskets-Center Rasid Mahalbasic erinnert sich nur zu gern an den 14. Februar 2019 zurück. „Das Spiel sticht heraus, als unsere Legende Rickey Paulding das Team mal wieder auf die Schultern genommen und die drei Freiwürfe zum Sieg getroffen hat“, schwärmt der Österreicher noch heute vom 83:82-Triumph vor einem Jahr am Valentinstag gegen den bis dahin ungeschlagenen Primus.

Der große Wurf gelang den Baskets in den Playoffs später zwar nicht (0:3 in der Runde der besten Vier gegen Alba Berlin), aber die Spieler und die Verantwortlichen um Trainer Mladen Drijencic waren doch stolz auf die Saison. Und zwei Tage nach dem diesjährigen Valentinstag haben die Oldenburger an diesem Sonntag (20.30 Uhr) im Pokalfinale bei Alba die Chance, sich „liebevoll“ für das Aus im Playoff-Halbfinale zu revanchieren.

ter Haseborg/Ohlsen

Die Liebe zur Sportakrobatik teilen Johanna ter Haseborg (16) und Mia Ohlsen (11) als Damenpaar seit bald zwei Jahren. „Ich bin selber erfolgreiche Oberpartnerin im Paar und zuletzt im Trio gewesen“, erzählt ter Haseborg, die seit rund neun Jahren mit Begeisterung dabei ist. „Es ist einfach keine alltägliche Sportart, bei der man viel Kraft, eine gute Körperspannung und turnerisches Vermögen braucht“, ergänzt Ohlsen. Sie ist seit 2018 Sportakrobatin, hat mit ter Haseborg aber bereits große Erfolge gefeiert.

Neben mehreren Landestiteln steht für das seit dem vergangenen Jahr für SWO startende Duo die Deutsche Vizemeisterschaft 2019 in der Jugend und als große Belohnung die Nominierung durch Bundestrainer Igor Blinstov für die EM zu Buche. In Israel erreichten die Gymnasiastinnen im Oktober das Finale und einen herausragenden achten Platz.

Der Platz im Bundeskader ist für das Duo, das fünfmal pro Woche unter Christiane und Manuel Karcz­marzyk sowie Annalena Kunz trainiert, der verdiente Lohn für die Anstrengungen. Das nächste große Ziel ist die Weltmeisterschaft im Mai in der Schweiz.

Oldenburger TB

Rasant ist es in den letzten Jahren nach oben gegangen für die Tischtennis-Asse vom Haarenesch. Nach drei Aufstiegen in Folge bis in die Oberliga steht der nächste angesichts von 22:0 Punkten und fünf Zählern Vorsprung kurz bevor. Die letzte Punktspiel-Niederlage kassierte der OTB im November 2016.

„Unser Ziel ist der Aufstieg in die Regionalliga, wo wir mittelfristig eine junge Mannschaft mit starkem regionalen Bezug etablieren möchten“, sagte Abteilungsleiter Michael Köhler. Nico Schulz, Jonas Pade, Malte Plache und der erst 14-jährige Justus Lechtenbörger, der in seinem Alter zur nationalen Spitze zählt, haben Oldenburger Wurzeln. In Andy Römhild, Wang Yansheng und Nicolai Popal stammen aktuell zwar drei Leistungsträger nicht aus der Stadt, alle haben beim OTB aber unter anderem schon für die Senioren gespielt. Wang und Popal verteidigten 2019 mit der Ü 50 die Deutsche Meisterschaft.

In der ewigen Bundesliga-Tabelle (seit 1975/76) sind die Handballerinnen hinter Leverkusen, Leipzig und Buxtehude und vor Dortmund, Thüringen und Bietigheim Vierter. Mit feinem Gespür für die Jugendarbeit wurden bis dato 35 Spielzeiten in der Eliteklasse absolviert – und das nahezu ganz ohne das große Geld.

Jünger geht immer, lautet nun schon seit 2017 das Motto des viermaligen Pokalsiegers. Und so stellt der VfL mit Talenten wie Marie Steffen (18), Toni Reinemann (18) oder Lana Teiken und Gesa Neuendorff, die als 16-Jährige debütierten, aktuell wieder einmal das jüngste Bundesliga-Team.

Dahinter steckt eine professionelle, der Region verpflichtete und vom Ligaverband mehrfach ausgezeichnete Jugendarbeit. Dass sich das Team trotz steten Aderlasses Jahr für Jahr in der Bundesliga hält, ist ebenso hoch zu bewerten wie der Siegeszug einer zusammengekauften Truppe an der Spitze. 2019 beendete der VfL die Saison auf Platz zehn – mit mehr als 1100 Besuchern pro Heimspiel. Auch hier stehen die aktuell sportlich vorn liegenden Teams aus Dortmund, Bietigheim und Thüringen nicht so gut da.

Infos zum Modus der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres

Auch bei der 29. Auflage der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres, die erneut von NWZ und Stadtsportbund mit Unterstützung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) durchgeführt wird, werden nur komplett ausgefüllte Coupons bzw. Stimmkarten, die bis zum Einsendeschluss (Montag, 9. März) eingehen, berücksichtigt. Wiederum kann auch bequem im Internet abgestimmt werden.

Der Wahlcoupon wird mehrmals in der NWZ abgedruckt. Stimmkarten liegen im Empfang im Medienhaus (Peterstraße 28-34) aus. Diese können zum Beispiel in den Vereinen verteilt werden.

Mehr Infos zur Sportlerwahl sowie die Möglichkeit zur Online-Abstimmung auf www.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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