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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wahl-Rekordsieger erfüllt sich Pokaltraum

06.03.2019

Oldenburg Mit acht Triumphen sind die Handballerinnen des VfL die Rekordsiegerinnen der Oldenburger Sportlerwahl, doch vor einem Jahr landete das Bundesliga-Team nur auf Platz fünf. Fünf Wochen nach der Verkündung dieses Ergebnisses bei der Sport-Gala am 16. April 2018 im Theater Laboratorium betrieb das Team von Trainer Niels Bötel aber kräftig Werbung für die jetzt laufende Abstimmung. Am 20. Mai gewann das Team sensationell den DHB-Pokal. Die vor einem Jahr bei der Wahl knapp vor den VfL-Frauen auf Rang vier gelandeten EWE Baskets rühren aktuell in der Bundesliga kräftig die Werbetrommel für einen möglichen fünften Triumph (der erste im Jahr 2000 noch als OTB) bei der Sportlerwahl.

„Wahnsinn“ in Stuttgart

Mit einem neuen Trainerduo war der VfL in die Saison 2017/2018 gestartet. Niels Bötel und „Co“ Andreas Lampe sollten nach der Ära Leszek Krowicki vor allem erst einmal einen Umbruch einleiten und jungen Spielerinnen das Vertrauen schenken. Dass in ihrer ersten Saison gleich ein Titel heraussprang, glich einer sportlichen Sensation.

Allen finanziellen Widrigkeiten zum Trotz qualifizierte sich das Team um Kapitänin Kim Birke für das Final Four um den deutschen Pokal und reiste als Außenseiter nach Stuttgart – immerhin nahmen in der SG Bietigheim und dem TuS Metzingen zwei (auch finanzielle) Schwergewichte des Frauenhandballs teil. Nach einem souveränen 33:29 im Halbfinale gegen die HSG Bad Wildungen schien im Endspiel die unüberwindbare Hürde Bietigheim zu warten – doch die VfL-Frauen übersprangen sie mit einem dramatischen 29:28-Erfolg.

„Für solche Momente spiele ich Handball“, sagte damals eine im Finale überragende VfL-Torfrau Julia Renner. „Ich habe immer gesagt, wenn wir an uns glauben, können wir in Stuttgart etwas reißen“, meinte Angie Geschke, mit neun Toren beste Werferin des Endspiels. Nach 1981, 2009 und 2012 durften die überwältigten VfL-Spielerinnen zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den Pokal in die Luft strecken. „Wahnsinn“, befand Bötel nach seinem ersten Titel im ersten VfL-Jahr.

Dieser Pokalsieg war zweifellos der Höhepunkt, aber auch in der Liga machte das junge Bötel-Team einen soliden Job und erreichte Rang neun. Auch aktuell sind die Oldenburgerinnen als Neunte wieder weit entfernt von der Abstiegszone.

Großtaten gegen Berlin

Zu einem Titel reichte es für die Basketballer der EWE Baskets in der vergangenen Saison nicht, trotzdem sorgte die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic für viele spektakuläre Momente, an die sich die Fans noch einige Zeit erinnern werden.

Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison blieben die Baskets auch aufgrund von immer wiederkehrenden Verletzungssorgen mit Platz sieben in der Hauptrunde zwar etwas hinter den Erwartungen zurück, deuteten aber immer wieder ihr großes Potenzial an. Ende März waren 6000 restlos begeisterte Zuschauer in der großen EWE-Arena Augenzeuge eines denkwürdigen Basketball-Abends, als die Baskets den nach der kurz zuvor erfolgten Entlassung von Trainer Sasa Djordjevic völlig konfusen Tabellenführer Bayern München nach allen Regeln der Kunst auseinandernahmen und mit einer 100:77-Packung zurück in den Süden schickten.

In den Playoffs bekamen es die Baskets dann mit Alba Berlin zu tun. Für die meisten Experten schien das Duell schon vor dem ersten Sprungball entschieden. Zu stark hatten sich die Berliner in der regulären Saison präsentiert, zu wechselhaft die Oldenburger.

Doch nach einer deutlichen Auswärtsschlappe zum Auftakt wuchsen die Baskets im Verlauf der Serie über sich hinaus. „Oldenburg macht Alba Angst“, schrieb der Berliner „Tagesspiegel“ nachdem das Team um die überragenden Rickey Paulding und Rasid Mahalbasic den Titelfavoriten im vierten Spiel mit 97:85 besiegt und damit dem ersten Heimsieg in der zweiten Partie (105:100 n.V.) eine weitere Großtat folgen gelassen hatten. Obwohl die Kräfte in Spiel fünf in der Hauptstadt nicht mehr zum Halbfinaleinzug reichten, überwog auch bei Drijencic der Stolz auf eine „insgesamt gute Saison“.

Für Begeisterung sorgen die Baskets auch in der aktuell laufenenden Spielzeit. Das Team spielt eine sehr starke Hauptrunde und ist mit einer Bilanz von 17 Siegen und nur vier Niederlagen erster Verfolger der Bayern. Keine Frage: In dieser Verfassung könnte die Playoff-Reise der Baskets länger dauern als in der vergangenen Saison.

Infos zum Modus der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres

Auch bei der 28. Auflage der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres, die erneut von NWZ und Stadtsportbund mit Unterstützung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) durchgeführt wird, werden nur komplett ausgefüllte Coupons bzw. Stimmkarten, die bis zum Einsendeschluss (Montag, 18. März) eingehen, berücksichtigt. Wiederum kann auch bequem im Internet abgestimmt werden.

Der Wahlcoupon wird mehrmals im Rahmen der Vorstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten in der NWZ abgedruckt. Stimmkarten liegen in der Geschäftsstelle des Medienhauses (Peterstraße 28-34) aus und können zum Beispiel in den Vereinen verteilt werden.

Jeder darf nur einmal – ob online oder auf anderem Wege – seine jeweiligen Favoriten küren.

Coupons und Stimmzettel können per Post unter dem Stichwort „Sportler des Jahres 2018“ an die Nordwest-Zeitung, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg, sowie auch per Fax (0441/9988-2121) gesendet oder direkt in der NWZ-Geschäftsstelle im Medienhaus abgegeben werden.

Mehr Infos zur Sportlerwahl und die Möglichkeit zur Online-Abstimmung auf www.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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