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Fußball: Erst gut feiern – dann gut spielen

22.05.2018

Oldenburg /Sulingen Mit der Lizenz zum Feiern in der Tasche haben es die Fußballer des VfL am Wochenende kräftig krachen lassen. Nachdem das Team mit der ausdrücklichen Erlaubnis von Trainer Dario Fossi nach dem Sieg beim Oberliga-Finale am Samstag beim TuS Sulingen gezeigt hatte, dass ein knapp verpasster Meistertitel kein Grund zur Traurigkeit ist, bat der Erfolgscoach seine Spieler am Pfingstmontag um 10.30 Uhr zum Training. An diesem Dienstag (19.30 Uhr, Stadion Alexanderstraße) beginnt die Aufstiegsrunde für die Oldenburger mit einem Heimspiel gegen Teutonia Ottensen.

Alte Weggefährten

„Platz zwei ist ein Riesenerfolg für uns. Ich will, dass ihr das heute Abend auch richtig feiert“, sagte Fossi vor der Rückfahrt aus Sulingen, wo sich sein Team durch ein 4:1 den Relegationsrang gesichert hatte. Die Meisterschaft und das direkte Ticket in die Regionalliga mussten die Oldenburger nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Rivale ULM Wolfsburg (gewann 2:1 in Bersenbrück) überlassen. Die Spieler ließen sich nicht zweimal bitten. Die Feierlichkeiten mit den in einem Bus mitgereisten Fans begannen direkt nach dem Abpfiff.

Mit dabei waren auch einige Ex-VfLer, die hier in der Aufstiegssaison 2012/2013 in der Landes- und danach in der Oberliga gespielt hatten. Gerrit und Julian Kersting, Kai Schröder, Felix Bohe und Arne Lüerssen saßen nach dem 4:1 auch auf der Rückfahrt im Mannschaftsbus, in dem sich die Sause nahtlos fortsetzte.

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„Nils hatte uns eingeladen“, sagte Schröder mit Blick auf Kapitän Frenzel und ergänzte grinsend: „Wir sind natürlich gern gekommen.“ Der Stürmer war im Sommer 2017 zum VfL zurückgekehrt, aber schon wenig später nach Hamburg gezogen, wo er jetzt für Bezirksligist Eimsbütteler SV spielt.

Wie Schröder und Lüerssen (in dieser Saison acht Oberliga-Spiele für den VfL, Anfang Mai beruflich nach Berlin) war auch Gerrit Kersting 2013 mit dem VfL in die Oberliga aufgestiegen, ein Jahr später wechselte er zum SSV Jeddeloh. Aktuell spielt er wie sein jüngerer Bruder Julian, der 2016 vom VfL zu Ligarivale Cloppenburg gewechselt war, bei Bezirksligist Oben­strohe. „Der Beruf ist einfach wichtiger“, erklärte Gerrit Kersting, der diese VfL-Philosophie absolut verinnerlicht hat.

„Der VfL ist eine großartige Mannschaft, mit der ich eine tolle Zeit hatte – so etwas vergisst man nicht“, sagte Bohe, der im Sommer 2017 nach Jeddeloh gewechselt war. Er durfte mit den Oldenburgern jetzt ihr bestes Oberliga-Ergebnis feiern, obwohl er zu Saisonbeginn seine alten Kollegen „geärgert“ hatte. In der ersten Landespokal-Runde parierte der Keeper beim 6:5 nach Elfmeterschießen des Regionalligisten in Oldenburg ausgerechnet Frenzels Schuss vom Punkt. An diesem Montag beim 1:5 der Ammerländer im Finale in Drochtersen saß Bohe nur auf der Bank.

Am Samstagabend ließen es die VfL-Spieler und ihre Gäste im Vereinsheim so richtig krachen. Franz Haake, Geschäftsführer der Fußball-GmbH sah das muntere, bisweilen wilde Treiben mit gemischten Gefühlen. „Wenn wir heute Meister geworden wären, müssten wir ab Dienstag wohl renovieren“, kommentierte er einige Einlagen der ausgelassenen Spieler.

Etwas Wehmut war aber auch dabei. Narciso Lubaca, der in der vergangenen Woche in Köln an der Achillessehne operiert worden war, hatte sich von einem Bekannten nach Sulingen fahren lassen. „Der Arzt hat gesagt, dass ich erst 2019 wieder spielen kann“, berichtete der Angreifer, bewies aber, dass es sich auch mit Krücken feiern lässt.

Vier Teams – zwei Tickets

Seine Teamkollegen durften sich am Sonntag ausruhen, ehe am Montagvormittag die Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde begann. Zwei der vier Relegationsteilnehmer aus den höchsten Spielklassen Niedersachsens, Hamburgs, Schleswig-Holsteins und Bremens lösen das Ticket in die Regionalliga.

Zum Heimspiel gegen Ottensen haben die VfL-Fußballer als Glücksbringerinnen die Handballerinnen eingeladen, die am Sonntag sensationell den DHB-Pokal geholt hatten. Nach dem Duell auf neu­tralem Platz mit Holstein Kiel II (Samstag, 26. Mai, 15 Uhr, Stadion Hoheluft, Hamburg) sowie der Partie beim Brinkumer SV (Mittwoch, 30. Mai, 19.30 Uhr) soll natürlich die ganz große VfL-Party steigen.

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