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Aktualisiert vor 25 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Mehrere Fahrzeuge auf A28 verunglückt – Teilsperrung

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mit Laufschuhen durch Oldenburger Seen

30.05.2018

Oldenburg Schon nach dem ersten Schwimmabschnitt sah man lauter gut gelaunte und fröhliche Gesichter aus dem Tweelbäker See auftauchen, und die Teilnehmer freuten sich, klatschten sich ab – und ein Mixed-Team gab sich vor Freude gar einen Kuss. Dabei hatten die Teilnehmer des ersten Oldenburger „Drei-Seen-Swimruns“ noch mehr als zehn Lauf- und knapp zwei Schwimmkilometer vor sich.

Swimrun? Was ist das denn? „Abwechselnd schwimmen und laufen, ohne sich zwischendurch umzuziehen, das ist die spezielle Herausforderung“, erklärt Organisator Andreas Schnur vom 1. TCO „Die Bären“. Das heißt, es wird mit Laufschuhen an den Füßen geschwommen, und sämtliche Schwimmutensilien müssen beim Laufen mitgeschleppt werden. Das Tragen eines Neoprenanzuges war am Sonntag bei Lufttemperaturen jenseits der 30 Grad trotz der Abkühlungen im Wasser nicht nötig.

Dabei wird das ganze in Zweier-Teams absolviert. Carsten Reents und Björn Maiwald vom Blexer TB absolvierten die insgesamt 13 Lauf- und gut 2,5 Schwimmkilometer als Schnellste in 1:56:23 Stunden. Auch Jamal Frerichs und Philipp Binder (Tus Lohne) schafften es unter zwei Stunden (1:59:05). Johannes und Luisa Kisch (Fortuna Logabirum/ 2:00:28) auf Rang drei waren das schnellste Mixed-Team, dicht gefolgt vom besten Oldenburger Duo Laura Steffens und Christoph Amelsbarg vom Team Laufrausch (2:02:27). Das schnellste Frauen-Team stellte das Hospiz St. Peter Oldenburg: Susanne Betten und Sandra Junge setzten sich in 2:39:10 Stunden durch.

Die insgesamt 50 Teilnehmer starteten am Tweelbäker See mit einem Lauf von gut 2,5 Kilometern, bevor sie den See schwimmend durchquerten (880 Meter). Dann ging’s weiter zum Blankenburger See (3,5 Kilometer) und durch diesen hindurch (780 Meter), bevor es auf den längsten Laufpart (5,3 Kilometer) zum Kleinen Bornhorster See ging. Der letzte Schwimmpart war noch einmal 780 Meter lang, bevor es am Seeufer entlang noch einmal 1,5 Kilometer zu Fuß ins Ziel ging.

„Diese Strecke ist der absolute Hammer“, sagte Jörg Peters, der extra aus dem ostfriesischen Leer mit seinem Partner Timo van Schwartzenberg angereist war und neben Sportlern aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein an der Startlinie stand. Das Duo von der Emder LG belegte in 2:04:49 Stunden den vierten Platz bei den Männern.

Die Ausrichtung des im Nordwesten noch sehr unbekannten Swimrun war indes so etwas wie ein Experiment. „Die Erfahrung aus mittlerweile 27 Jahren Bären-Triathlon in Bad Zwischenahn haben aber nicht geschadet“, meinte Ingo Johannes, Verantwortlicher für die Laufstrecke im Bären-Team.

Am Ende aber ging alles gut. „Auch dank der DLRG, die bei den Schwimmparts im Einsatz war. Ohne ihre Unterstützung sowie die vielen freiwilligen Helfer an der Strecke und im Ziel könnten wir die Veranstaltung nicht durchführen“, betonte Schnur.

Doch der Einsatz hatte sich wahrlich gelohnt: Als der Chef-Organisator in seiner Verabschiedung am Bornhorster See andeutete, dass auch im nächsten Jahr in Oldenburg ein Swimrun stattfinden könnte, brandete unter den Sportlern Applaus auf und man sah rundherum in gut gelaunte Gesichter.


Ein Video vom Swimrun gibt’s unter   www.youtu.be/j1akqhd7txi 
Video

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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