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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Der Vielflieger vom Überflieger

25.05.2019

Oldenburg Für gescheites Training in seiner Londoner Wahlheimat benötigt Mattis Wetzel zwei Dinge: gute Organisation – und Kontakte. Der Mann vom Oldenburger TeV schlägt in der ersten britischen Tennis-Liga für Cumberland auf, aber „wir haben kein reguläres Teamtraining, geschweige denn einen Trainer“, erzählt der 29-Jährige. Er kenne aber genügend Leute aus seiner Zeit an der Uni Durham, so dass er meist jemand zum Spielen finde.

Matchpraxis und eine gute Form können Wetzel und seine OTeV-Kollegen ab sofort in der Regionalliga besonders gebrauchen. Es wird spannend, in den Partien an diesem Sonntag (11 Uhr) beim Hamburger Polo Club sowie in der kommenden Woche am Donnerstag (11 Uhr, Johann-Justus-Weg) gegen den TC SCC Berlin und am Sonntag in Suchsdorf (wiederum 11 Uhr) entscheiden sich Meisterschaft und Aufstiegsrennen.

„Wir wollen definitiv unsere Siegesserie in Hamburg fortsetzen, um dann zwei Endspiele um den Titel zu haben“, sagt Wetzel, der mit dem OTeV (6:0 Punkte) an der Tabellenspitze steht, knapp vor Suchsdorf (ebenfalls 6:0) und SCC Berlin (4:2). Der Polo Club ist nach dem 3:6 beim Club zur Vahr (4:2) in die Abstiegszone gerutscht (2:4).

Im Einzel präsentierte sich bei den Hamburgern bislang Nico Matic am erfolgreichsten. Er gewann drei seiner vier Matches an den Positionen eins und zwei. Welcher Oldenburger auf ihn trifft, ist unklar. Der Einsatz des zuletzt leicht verletzten Mannschaftsführers Michel Dornbusch sei offen, sagt Trainer Daniel Greulich. Als ausländische Optionen kommt ein Trio in Frage. Ob er eine – und wenn ja, welche – davon zieht, verrät Greulich nicht.

Hamburg hat ähnlich wie der OTeV mehrere Ausländer auf dem Meldebogen stehen. Luca Giacomini (Italien) ist als 507. der ATP-Weltrangliste der beste der bislang eingesetzten Profis.

Wetzel setzte am vergangenen Wochenende beim 7:2 der Oldenburger in Zehlendorf aus und half Cumberland, einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu bezwingen. „Das Niveau ist insgesamt ein bisschen schwächer als in unserer Regionalliga“, sagt der 29-Jährige, der es an Position eins jedoch schon mit dem Briten Liam Broady (ATP 297) zu tun bekommen und verloren hatte.

Nach dem Auswärtsspiel in Hamburg geht’s für Wetzel noch mal für drei Tage zurück nach London. Der Trip zum Heimspiel gegen Berlin an Himmelfahrt wird für den Vielflieger unter den aktuellen Regionalliga-Überfliegern der vierte im Mai sein. Die häufigen Reisen machten ihm „relativ wenig“ aus, sagt der Oldenburger. Das sei „noch im Rahmen, und dafür macht es mir auch zu viel Spaß, mit den Jungs zu spielen“.

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