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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Gelungener Aufschlag in Hallensaison

22.01.2018

Oldenburg Er kennt das ja. Schon vor den deutschen Tennis-Meisterschaften im vergangenen Jahr hatte Stefan Seifert monatelang die Rückhand einhändig als Slice gespielt. Am Samstagnachmittag griff der 32-jährige Linkshänder dann wieder auf diesen Schlag zurück – und führte Regionalligist Oldenburger TeV zu einem 6:0-Heimerfolg gegen den Uhlenhorster HC. Seifert habe „so lange wie möglich“ versucht, das lädierte rechte Handgelenk zu schonen, sagte OTeV-Trainer Daniel Greulich.

So deutlich das 6:0 aussieht, die Gäste waren nah dran an einem Erfolg im Einzel. Seiferts 6:3, 7:6 gegen Sebastian Schlüter war noch das klarste Ergebnis, obwohl es wegen seines Handicaps „ein bisschen enger als nötig“ gewesen sei, sagte Greulich. Normalerweise nimmt Seifert für die Rückhand beide Hände zur Hilfe.

Kürzer, aber dennoch knapper fiel das Aufeinandertreffen zwischen Oldenburgs Tillmann Erdbories und Jan Greve aus. Nach Erdbories’ 6:3, 3:6, 10:5-Sieg attestierte sein Coach ihm eine „Prima-leistung“.

Die Uhlenhorster, im Vergleich zum 20-jährigen Erdbories alle acht bis 14 Jahre älter, boten das, „was ich befürchtet hab. Die sind in Bestbesetzung aufgelaufen. Dafür, dass das schon etwas ältere Herren sind, war das richtig gutes Tennis“, sagte Greulich: „Sie standen alle mal unter den besten 30, 40 in Deutschland.“

Einer, Julian Onken, tourt noch durch den internationalen Tennis-Zirkus. Im Spitzenspiel stellte er OTeV-Mannschaftsführer Michel Dornbusch vor eine Herausforderung. Den ersten Durchgang gab der Oldenburger 4:6 ab. „Michel sah ganz lange aus wie der sichere Verlierer. Durch eine unglaubliche Energieleistung hat er noch in sein Spiel zurückgefunden“, sagte Greulich. Zunächst setzte sich sein Schützling im Tiebreak des zweiten Satzes durch (7:6), ehe er den Champions-Tiebreak 10:5 gewann.

Den vierten Einzel-Punkt holten die Oldenburger im dritten Champions-Tiebreak des Tages. Jonas König schlug Florian Rathmann 2:6, 6:3, 10:5. „Er ist schön geduldig und ganz stark im Kopf geblieben“, sagte Greulich.

Gegen die vermeintlichen Doppelspezialisten aus Hamburg sei sein Team „überraschend sehr viel besser“ gewesen, sagte Greulich. Dornbusch/Seifert bezwangen Onken/Greve (6:2, 6:4) und Erdbories/König ließen Rathmann/Schlüter wenig Chancen (6:2, 6:2). „Da war größte Harmonie zwischen König und Erdbories, die wie aus einem Guss spielten“, sagte Greulich: „Das hat uns sehr überrascht und lässt hoffen.“ Mit einem weiteren Heimerfolg am kommenden Samstag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) gegen den Club zur Vahr würden die OTeVer ihre Tabellenführung erst mal ausbauen.

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