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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

OTeV fehlt letzte Vitaminbombe

18.02.2019

Oldenburg Es würde jetzt schwierig werden, das war Alexander Meyer klar. Gerade hatte er sein Einzel verloren und Meyers Team vom OTeV war 0:2 in Rückstand geraten. Dabei musste der Tennis-Regionalligist unbedingt gewinnen gegen den Club an der Alster (CadA), wollte er die Chance auf den Titel wahren. Doch mehr als ein 3:3 sprang letztlich nicht heraus beim Heimdebüt des Zugangs. Das Remis am Samstagnachmittag bescherte den Gästen die Meisterschaft und schmeckte für die Oldenburger bitter wie eine Grapefruit.

„Ich hätte mir gewünscht, dass ich hier heute noch mal gewinne“, sagte Meyer. Er habe „an sich gut gespielt“. Das 5:7, 5:7 gegen Marco Kirsch­ner an Nummer vier war so knapp, wie es das Ergebnis ausdrückt. Im ersten Durchgang lag der 22-Jährige sogar 5:2 in Führung. Dann sei ihm die Ruhe und der „Zugang zum Match“ abhandengekommen, die Passivität bestrafte der Gegner.

Ende des zweiten Satzes hielt Meyer sich mit einem Break zum 5:5 in der Partie, das eigene Aufschlagspiel danach gab er jedoch saftlos ohne Punkt ab. „Da, wo ich hätte zupacken müssen, habe ich leichte Fehler eingestreut. Das hat mich das Match gekostet“, gestand der OTeVer.

Auch Mathis Wetzel fehlte wie Meyer die letzte Vitaminbombe, während der Einzel-Auftritt von Tillmann Erdbories eher Banane war. Letzterer fand gegen Demian Raab nie ein Mittel. Der Hamburger quetschte den Oldenburger genüsslich aus und setzte sich mit einem langsamen, aber nahezu fehlerfreien Vortrag 6:2, 6:1 durch.

„Tillmann hat nicht das auf den Platz gebracht, was er sich selber vorgenommen hat. Das ist dann zu glatt das Ergebnis“, sagte OTeV-Trainer Daniel Greulich. Wetzel dagegen war nah dran an einem Satzgewinn, verlor den ersten Abschnitt im Tiebreak. Er habe das Gefühl gehabt, Wetzel „könnte es hinkriegen“, sagte Greulich. Am Ende hingen die Trauben für seinen Schützling aber etwas zu hoch. Kontrahent David Eisenzapf habe besser gespielt und sich das 7:6, 7:5 verdient.

Am spannendsten machte es Stefan Seifert gegen George von Massow. Der Nummer eins des OTeV genügte in Satz eins ein Break zum 6:4. Den Sieg brachte aber erst der Champions-Tiebreak (6:4, 4:6, 11:9). Dennoch waren drei Niederlagen im Einzel eine zu viel aus Sicht der Gastgeber.

„Leider um die Ananas“ gehe es nun, sagte Greulich vor den Doppeln. Dafür kehrte nach neun Monaten Verletzungspause Michel Dornbusch zurück. Im zweiten Doppel schlug der Kapitän mit Meyer das Duo Raab/Matthias Kolbe 6:3, 6:4. Seifert gewann mit Wetzel auch sein zweites Match an diesem Tag: 6:3, 1:6, 11:9 gegen von Massow und Kirschner.

Damit fügten die Oldenburger dem Champion der höchsten deutschen Winterliga zumindest den ersten Punktverlust zu. Die Hamburger beendeten die Spielzeit mit 9:1 Punkten. Die Oldenburger (6:2 Punkte) haben noch eine Partie im Kalender stehen. Für sie geht es am kommenden Samstag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) im direkten Duell gegen Suchsdorf darum, Platz zwei zu verteidigen – die Kirsche auf der Torte ist aber nicht mehr drin.

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