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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wassersportler unzufrieden mit Naturschutz-Plänen

12.06.2019

Oldenburg Die Oldenburger Wassersportvereine sind mit den Plänen für ein Naturschutzgebiete mittlere Hunte nicht einverstanden. Das geht aus einer Stellungnahme des Oldenburger Rudervereins, des Oldenburger Yacht-Clubs, der Kanuabteilung des Post SV Oldenburg, des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser/Team Nordwest, des Sportvereins Tungeln und des Wassersportverbunds Oldenburger Schulen hervor.

„Wir appellieren an die Entscheidungsträger, der Verordnung in der jetzigen Form nicht zuzustimmen und den hier geltend gemachten Interessen Rechnung zu tragen“, fordern die Vereine mit Blick auf den für Donnerstag geplanten Beschluss im Umweltausschuss (17 Uhr, Technisches Rathaus).

Die Wassersportler seien sich „der Schutzwürdigkeit der Natur bewusst“. Die in dem Verordnungsentwurf vorgesehen Einschränkungen seien aber nicht gerechtfertigt. Auch der überarbeitete Entwurf bedeute eine Verschlechterung im Vergleich zum Status quo. „Mit uns organisierten Wassersportlern konnte im Vorfeld kein Einvernehmen erzielt werden“, betonen die Vereine mit Blick auf die Vorlage der Kreisverwaltung, die von einer grundsätzlichen Übereinkunft mit den Vereinen spricht.

Um dem FFH-Gebiet nationalen Schutzstatus zu verleihen, hätte es ausgereicht, ein Landschaftsschutzgebiet auszuweisen, kritisieren die Sportler. In einem Naturschutzgebiet sei von Gesetzes wegen „erst einmal alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt wird“.

Landkreis und Stadt Oldenburg beschränkten sich durchaus nicht auf Regeln zum Schutz von Neunauge und Steinbeißer, bemängeln die Vereine. Das Befahren der Hunte zwischen Rittrumer Mühlbach bis Sandkruger Straße in Astrup solle für Boote über sechs Meter Länge verboten sein und künftig von der Zustimmung der Behörde abhängig gemacht werden. Ruderboote und Big-SUPs (Stand-up-Paddling) seien länger als sechs Meter. Auch das motorbetriebene Trainerboot müsse zwischen dem Durchlass zur Hunte und dem ORVO-Steg weiter genutzt werden können. Offen geblieben sei, was unter organisierten Veranstaltungen zu verstehen sei, die künftig genehmigt werden müssten.

Die Vereine verweisen auf die offenen Fragen für Trainingsfahrten, Trainingsspiele, Paddeltouren mit Mitgliedern aus anderen Vereinen und Wettkämpfe.

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