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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Van Drongelen In Oldenburg: HSV-Spieler besucht die „HunteRauten“

07.10.2019

Oldenburg „Michael“ steht in großen Lettern auf dem blauen Pullover von Michael Rose. Das dazugehörige HSV-Logo, eine schwarz-weiße Raute, ist ebenfalls nicht zu übersehen. Der 67-Jährige ist großer HSV-Fan. „Schon als Kind, seit 1963“, wie er stolz erklärt. Dass er einmal einen HSV-Spieler persönlich treffen würde, habe er sich schon lange gewünscht. Umso größer war dann seine Freude als er erfuhr, dass HSV-Abwehrspieler Rick van Drongelen den Oldenburger Fanclub „HunteRauten“ tatsächlich persönlich besucht.

Bereits seit einigen Jahren verlost der HSV jährlich Spielerbesuche an offizielle Fanclubs des Fußballvereins. Über 1100 davon gibt es laut Michael Rose in ganz Deutschland. Unter allen Bewerbern werden ca 20 Vereine für einen Besuch ausgelost. Die Kriterien: Nur fünf der ausgewählten Clubs dürfen für die Anreise weiter als 250 Kilometer entfernt sein, die Fanclubs dürfen in den letzten fünf Jahren keinen Spieler zu Gast gehabt haben und der Besuch muss in die Zeit zwischen 13 und 21 Uhr passen.

„Ich habe gesehen, dass man sich wieder für den Spielerbesuch bewerben kann. Das habe ich in unserem Fanclub erzählt. Wir haben es dann einfach mal mit einer Bewerbung probiert“, sagt Organisator Rose. Das Bewerbungsformular wurde ausgefüllt und am 13. September abgeschickt.

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Als dann tatsächlich der Anruf mit der Bestätigung kam, sei die Freude unglaublich groß gewesen. „Eigentlich wollte mein Mann gar nicht an sein Handy gehen, weil er die Nummer nicht kannte“, sagt Monika Rose, selbst ebenfalls eingefleischter HSV-Fan und Mitglied bei den „HunteRauten“.

Lange gibt es den offiziellen Oldenburger Fanclub „HunteRauten“ übrigens noch gar nicht. Knapp ein Jahr ist die Gründung erst her. Michael Rose gehört zu einem der drei Gründungsmitglieder. Mittlerweile gehören 20 HSV-Begeisterte den „Hunte-Rauten“ an, erster Vorsitzender ist Walter Struck. Vier der Mitglieder sind Frauen, sagt Monika Rose. Das jüngste Mitglied ist gerade mal zehn Jahre alt.

„In unserem Fanclub sind aber gerne noch mehr Leute willkommen. Unser Ziel ist zwar nicht riesengroß zu werden, sondern ein gemütlicher und familiärer Club zu bleiben. Aber im Prinzip ist jeder bei uns willkommen, wenn er friedlich ist“, sagt Jörg Cordes. Er selbst ist den „HunteRauten“ vor zwei Monaten beigetreten.

Für den Spielerbesuch von Rick van Drongelen, der bereits am Sonntag bei den „HunteRauten“ zu Gast war, legten sich die Fanclub-Mitglieder vorab besonders ins Zeug. Sie wollten ihrem Gast den Besuch in Oldenburg so schön wie möglich machen. Neben den unbedingt dazugehörenden HSV-Pullovern, Trikots und Fan-Schals dekorierten sie den Saal im Vereinsheim. HSV-Fahnen und Wimpel, auch von auswärtigen extra für den Spielerbesuch angereisten HSV-Fanclubs, wurden aufgehängt und sorgten für die passende Fußball-Atmosphäre.

„Eingeladen haben wir die ,Lappanrauten’ aus Oldenburg und Vereine aus Delmenhorst, Wiefelstede, Nordenham und Neukamperfehn“, sagt Michael Rose. Ihm gefalle an dem Spielerbesuch besonders, dass man auch mal „persönliche Fragen in entspannter Atmosphäre“ stellen kann.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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