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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nachbarschaftsduell wird zur Kopfsache

22.03.2019

Oldenburg Die einen sind mit dem Kopf zumindest inoffiziell gedanklich schon in der Oberliga, bei den anderen soll sich dieses Szenario am besten gar nicht erst im Kopf festsetzen: Das Nachbarschaftsduell in der Fußball-Regionalliga zwischen dem VfL Oldenburg und SSV Jeddeloh an diesem Sonntag (14 Uhr, Hans-Prull-Stadion) wird deswegen auch zur Kopfsache – unter Druck stehen vor allem die Gäste. Die Ammerländer haben unter ihrem neuen Coach Alfons Weusthof kein Spiel gewonnen und noch kein Tor geschossen.

Dabei sah es in den Wochen nach der Freistellung von Weusthofs Vorgänger Key Riebau so aus, als hätte der SSV die Kurve bekommen. Mit elf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz übergab Interimstrainer Ansgar Schnabel im Winter an Weusthof. Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Partien unter dem neuen Coach ist dieser Vorsprung auf nur drei Zähler geschmolzen.

„Das Spiel in Oldenburg ist ein Derby, solche Spiele werden mit der Einstellung und der Mentalität entschieden“, weiß Weusthof. „Wir wollen am Sonntag mehr als nur in die Nähe des gegnerischen Tores kommen. Wir brauchen endlich ein Tor und ein Erfolgserlebnis“, wünscht sich Jeddelohs Coach.

Beim 0:4 beim BSV Rehden vor zwei Wochen wackelte auch die Abwehr bedenklich. Dabei ist die Personalsituation beim SSV ein besonderes Problem. „Mir fehlen unter der Woche immer wieder Spieler, jetzt konnte Thorsten Tönnies aus beruflichen Gründen nicht alle Einheiten mitmachen“, klagt Weusthof. Auch die Liste der möglichen Ausfälle sieht stattlich aus. Justin Bretgeld, Fabio Grigoleit und Shaun Minns werden mit Sicherheit fehlen. Hinter den Einsätzen von Bastian Schaffer und Tönnies stehen noch Fragezeichen.

Aufsteiger VfL hat bei 13 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz insgeheim schon mit der Regionalliga abgeschlossen. Gut zwei Drittel der Kaderplätze für die kommende (Oberliga-)Saison sind bereits vergeben.

Die Oldenburger könnten dieses Nachbarschaftsduell gelassener angehen, wenn nicht das Hinspiel gewesen wäre. Beim 0:3 im September vergangenen Jahres hätte es nicht nur nach Meinung der Oldenburger schon nach 21 Minuten einen Platzverweis für den Jeddeloher Fabian Burdenski geben müssen. Den gab es aber nicht – und so kamen die Ammerländer am Ende zu einem nie gefährdeten Sieg. „Das Hinspiel haben wir noch im Kopf, da sind wir klar benachteiligt worden. Wir sind in den vorigen Jahren aber immer näher an Jeddeloh herangekommen, am Sonntag wollen wir endlich auch als Sieger vom Platz gehen“, hofft VfL-Trainer Dario Fossi auf einen Heimsieg. Er hat in diesem Derby fast seinen ganzen Kader zur Verfügung, allein Faruk Celik wird wegen Adduktorenproblemen fehlen.

„Wir alle kennen uns gegenseitig sehr gut, da wird wohl keiner den anderen überraschen können. Ich beurteile den VfL nicht nach seinem Platz in der Tabelle. Der VfL kann Regionalliga, das hat er mehr als nur einmal gezeigt“, fordert Weusthof von seinen Spielern, von Anfang an mit dem Kopf bei der Sache zu sein.

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