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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Schubeffekte im Ruderparadies

09.01.2019

Oldenburg /Vila Nova De Milfontes Im heimischen Revier droht zwar aktuell keine Eiszeit, aber im sonnigen Süden Portugals lässt es sich doch deutlich besser trainieren als im nasskalten Nordwesten Deutschlands. Neun Sportlerinnen und Sportler des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser nutzten über Silvester in Vila Nova de Milfontes die perfekten Bedingungen zur Vorbereitung auf das neue Sportjahr.

Vor Winter geflüchtet

„Gerade um diese Jahreszeit und bei dem anstehenden Terminplan ist es wichtig, dass im Winter viele Kilometer im Ruderboot absolviert werden können. Dies ist natürlich bei wärmeren Temperaturen angenehmer als im regnerischen Winter“, meint Patricia Schwarzhuber, die vor einem Jahr im spanischen Amposta die Grundlagen für eine sehr gute Saison gelegt hatte und nun auf Schubeffekte durch die Schufterei im portugiesischen Urlaubs- und Ruderparadies hofft.

Insgesamt 30 Personen umfasste das Team, das sich nach den Weihnachts-Feiertagen auf den Weg in die 2600 Kilometer entfernte Ortschaft an der Atlantikküste machte. Mit drei Trainern, einem Arzt und 26 Athleten aus ganz Niedersachsen wurde bei sommerlichen 20 Grad auf dem Rio Mira trainiert, welcher direkt in Milfontes in den Ozean mündet. „Der Fluss bietet ideale Trainingsbedingungen. Die Tiden sind dabei wenig störend“, sagt Landestrainer Matthias Helmkamp vom Stützpunkt in Oldenburg.

Der hier beheimatete Regattaverband Ems-Jade-Weser schickte insgesamt neun Athleten plus Helmkamp nach Portugal. Alle Ruder-Asse hatten sich 2018 mit Goldmedaillen auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften geschmückt und wurden mit der Flucht aus dem deutschen Winter belohnt.

„Sie sind mit Bootsanhänger und Bus dorthin gefahren“, lobt Regattaverbandsvorsitzender Ulrich Pohland den Einsatz seiner Schützlinge, die am Rio Mira prominente Nachbarn hatten. Neben den niedersächsischen Athletinnen und Athleten bereiteten sich hier auch die Junioren-Kanu-Nationalmannschaften aus den Niederlanden, der Ukraine und Weißrussland in Milfontes auf die neue Saison vor.

Laufeinheiten am Atlantik

Besonders profitieren die Athleten in einem solchen Trainingslager von der Anzahl an Trainern. „Durch häufige Betreuung im Boot und neue Impulse von anderen Trainern sind Verbesserungen der Rudertechnik schnell zu erkennen“, meint Helmkamp.

Nicht nur auf dem Wasser wurde trainiert, auf dem Programm mit täglich drei Einheiten standen auch Kraft- und Laufelemente. Der Jahreswechsel wurde mit im Plan berücksichtigt. Neujahr wurde erst um 10 statt um 8 Uhr gerudert. Von Ausruhen durfte da aber keine Rede sein. „Um eine optimale Vorbereitung für die Saison zu haben, gilt es, jeden Winter Ausdauer und technische Grundlagen zu verbessern“, sagt Ben Reipöler: „Mit dem Atlantik als Ausblick fallen auch die Laufeinheiten nicht schwer.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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