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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Starker Läufer mit Schwäche für Hamburg

12.08.2017

Oldenburg /Wardenburg Wenn an diesem Sonntag der Startschuss zum 9. Wardenburger Sommerlauf fällt, ist ein Mann mit dabei, der die Oldenburger Laufszene als Organisator und Trainer wie als Aktiver mitgeprägt hat wie nur wenige andere, aber nicht um jeden Preis das Licht der Öffentlichkeit sucht. Die Rede ist von Rolf Stamereilers von TuS Eversten, dem Verein dem er seit frühster Kindheit treu geblieben ist. Hier erhielt der 55-Jährige seine sportliche Grundausbildung. Zunächst bis zum zwölften Lebensjahr in der Leichtathletik und dann – wie so viele – als Fußballer.

Sommerlauf-Infos

Zum neunten Mal findet an diesem Sonntag der Wardenburger Sommerlauf vor den Toren der Stadt statt. Knapp 700 Sportbegeisterte haben sich bis zum Online-Meldeschluss Anfang dieser Woche für eine der sechs Lauf- und Walkingstrecken angemeldet.

Viele Kurzentschlossene könnten am Sonntag noch dazukommen, da es beim Sommerlauf keine Nachmeldegebühr am Wochenende gibt. Bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start können sich Läufer anmelden. Das Organisationsteam rechnet wieder mit rund 1000 Aktiven.

Start und Ziel befinden sich bei der IGS Wardenburg (Am Everkamp). Um 12.30 Uhr startet der „NWZ-Bambini-Lauf“ über 400 Meter. Es folgen die Wettbewerbe über 1,5 Kilometer (13 Uhr), über 5 Kilometer (13.30 Uhr) sowie 10 Kilometer und 21,1 Kilometer (beide 14.30 Uhr).

Alles zum Sommerlauf auf

Alles zum Sommerlauf aufwww.wardenburger-sommerlauf.de

Einhergehend mit einem Jobwechsel begann vor rund 25 Jahren seine Karriere als Läufer. „Im neuen Job hatte ich auf einmal mehr Zeit zum Trainieren – und so haben zwei Kumpels und ich uns entschlossen, am Hamburg Marathon teilzunehmen. Ein Jahr haben wir uns intensiv darauf vorbereitet“, erzählt Stamereilers.

Mit Erfolg: Gleich den ersten von mittlerweile rund 50 Marathons finishte er in 3:27 Stunden. „Dabei haben wir uns gar nicht mal an irgendwelche ausgeklügelten Pläne gehalten – im Training gab es immer nur ein Tempo: Vollgas“, erklärt der 55-Jährige: „Da entwickelte sich so manches Training schon mal zu einem internen Wettkampf.“

Was als gemeinsames Training dreier Freunde begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Lauftreff, der 2017 sein zwanzigjähriges Bestehen feierte. Mit rund 40 Leuten reiste man vor zehn Jahren gemeinsam zum New-York-Marathon. Ein absolutes Highlight im Läuferleben des Rolf Stamereilers.

Geliebte 21,1 Kilometer

Sein Lieblingslauf ist und bleibt der Hamburg Marathon. Es verwundert wenig, dass er seine 42,195-Kilometer-Bestzeit von 2:50:42 Stunden auf den Straßen der Hansestadt gelaufen ist. „Bis kurz vor dem Ziel war ich noch auf Kurs unter 2:50 Stunden – aber die Steigung am Ende des Laufs hat das zunichte gemacht“, sagt Stamereilers.

Aber nichtsdestotrotz lässt sich die Bestmarke aus dem Jahr 1999 durchaus sehen. Überhaupt war die zweite Hälfte der 90er Jahre seine läuferisch stärkste Zeit. Bereits 1998 hatte er in Ofen bzw. Leer seine Bestzeiten über 10 Kilometer (34:49 Minuten) und im Halbmarathon (1:18:40 Stunden) aufgestellt.

Auch heute noch kratzt er auf seiner Lieblingsdistanz über 21,1 Kilometer regelmäßig an der Anderthalb-Stunden-Grenze. Viel langsamer soll es auch jetzt in Wardenburg nicht werden. „Der Sommerlauf ist dieses Jahr ein Trainingslauf mit einer geplanten Zielzeit von 1 Stunde 35 Minuten. Ich trainiere derzeit für den 21,1-Kilometer-Brückenlauf in Stralsund“, erzählt Stamereilers. Eventuell laufe er auch noch in Frankfurt den Marathon, wo er vor 20 Jahren erstmals unter drei Stunden geblieben war.

Lob für Sommerlauf

„Der Sommerlauf ist immer super organisiert und hat eine schöne Landschaftsstrecke“, meint der 55-Jährige, der seine Erfahrungen auch als ausgebildeter Trainer gern weitergibt. „Der Rolf ist für uns ein Vorbild an Trainingseifer und Zuverlässigkeit – von ihm kann man viel lernen“, lobt beispielsweise Matthias Bohlen seinen Laufcoach.

Seit 17 Jahren ist Stamereilers einer der Hauptorganisatoren vom Everstener Brunnenlauf. Zudem ist er seit 2008 für die Streckenvermessung sowie die Absperrungen beim Oldenburg Marathon verantwortlich. Man sollte meinen, damit wäre der engagierte Mann sportlich wie organisatorisch ausgelastet. Denkste – seit einigen Jahren hat er das Rennradfahren für sich entdeckt und nimmt regelmäßig an den Cyclassics in Hamburg teil.

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