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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nachwuchs setzt sich ehrgeizige Ziele

24.05.2018

Oldenburg Wasserfreunde aufgepasst: Für all diejenigen, die sich nicht nur im Sommer gern ins kühle Nass begeben, hat Max von Engelmann (Jahrgang 2005) den perfekten Sport parat. Max ist Wasserballer des Polizei SV Oldenburg und schwärmt von seinem Hobby: „Ich finde es toll, dass man sich hier auspowern kann und dass man viel Abwechslung hat: also Teamsport, Ausdauer, Schwimmen, Angriff und vieles mehr.“

Der Landesschwimmverband Niedersachsen (LSN) hat die Arbeit der Wasserballabteilung des Polizei SV auf ganz besondere Weise gewürdigt. Seit kurzem ist Oldenburg damit anerkannter „LSN-Nachwuchsstützpunkt Wasserball“ und somit Partner des Verbandes in Hannover. „Dies ist eine großartige Möglichkeit und Honorierung unserer Arbeit im Verein seit 2015“, freut sich Jugendwart Jan-Hinrich Kämper über die neuen Rahmenbedingungen. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die erfolgreiche Arbeit im PSV.

Verein breit aufgestellt

Die Ernennung zum Nachwuchsstützpunkt kommt nicht von ungefähr. In der Jugend des PSV kämpfen eine U 12, eine U 14 und eine U 16 in der Nordwestdeutschen Wasserballliga um Punkte. Auch der seit fünf Jahren aktive Wasserballwart Axel Stefan bewertet die momentane Situation äußerst positiv: „Wir sind wirklich gut aufgestellt. Alle unsere Jugendteams haben es in die Playoffs geschafft, die im Juni anstehen. Manche unserer Spieler sind erst seit zwei Jahren aktiv und halten dafür schon auf einem hohen Niveau mit. Wir haben auch noch eine Männermannschaft, in der auch einige A-Jugendliche aktiv sind. Insgesamt wollen wir weiter verjüngen und noch eine eigene A-Jugend aufbauen.“

Nach Hannover, Georgsmarienhütte und Cuxhaven ist nun also auch Oldenburg ein wichtiger Standort für die Nachwuchsausbildung des deutschen Wasserballsports, der insbesondere von den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Verglichen mit einem Volkssport wie Fußball ist Wasserball natürlich eine Randsportart, doch der PSV versucht, Kinder so früh wie möglich in die Schwimmhallen zu bekommen. Auch um das Schwimmen im Allgemeinen zu lernen, sei das nur von Vorteil. „Der Idealfall ist natürlich, dass man schon in der Grundschule Angebote schafft“, sagt Stefan: „Wir haben etwa eine Kooperation mit der Grundschule Haarentor. 2016 haben wir im Unibad ein Turnier mit acht Grundschulen und über 100 Kindern gespielt.“ Laut Stefan gäbe es kaum Kinder, die ein Probetraining absolvieren und nicht wiederkämen. Auch die sozialen Kompetenzen kämen nicht zu kurz. „Ich mochte Wasserball und hatte gute Dinge gehört“, berichtet Adrian Khan (2006) über seinen Weg zum PSV: „Man ist im Wasser und findet neue Freunde.“

Talente werden gefördert

Neben dem Spaß steht beim PSV auch der Leistungsgedanke im Fokus. Als Nachwuchsstützpunkt hat man das klare Ziel, Kaderathleten zu formen, die im besten Fall gegen andere Bundesländer antreten können. „Mein Ziel für die Zukunft ist, in den Landeskader zu kommen!“, will PSV-Wasserballer Nevio Peters (2008) einiges erreichen. In dem nachwuchsfreundlichen Umfeld des PSV scheint dieses Vorhaben durchaus möglich. „Das Hauptmotto bei uns ist Fordern und Fördern“, meint Stefan, „wenn es gut läuft, haben ehrgeizige Spieler die Möglichkeit, ins Sportinternat nach Hannover zu kommen.“ Das ist bereits gelungen. So hat das PSV-Talent Jannis Bolles (2004) ein Startrecht für die White Sharks Hannover, das Männerteam der Haie spielt in der Bundesliga.

Verband hat Kriterien

Um den Stützpunkt aufrechtzuerhalten, erwartet der Verband die Erfüllung bestimmter Kriterien. So muss der Verein Trainer ausbilden und eine gute sportliche Infrastruktur vorweisen. Gerade hier besteht in Oldenburg Handlungsbedarf: Zwar sei man mit dem Hallenbad Eversten gut aufgestellt, doch Pläne dieses oder das Freibad am Flötenteich zu schließen und stattdessen ein Vitalbad zu errichten, sieht man höchst kritisch. „Das wäre das Aus für unseren Sport. Dann würde das alles keinen Sinn mehr machen“, meint Stefan. Die PSV-Verantwortlichen plädieren für seriöse, auf das Schwimmen und den Sport ausgerichtete Schwimmbäder wie in Eversten.

Neben der Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Infrastruktur will der PSV auch sportlich vorangehen. Langfristig sollen DM-Medaillen erreicht werden. Zudem peilen die Sportler die Landesmeisterschaften 2019 an. Die richtige Einstellung bringen die Wasserballer für diese Ziele mit. Während Noam Leptiem (2006) von der Bundesliga träumt, ist sich Nico Busse (2008) sicher: „Ich will zur Weltmeisterschaft kommen!“ Emil Memmen (2006) hält es allgemeiner. Er möchte ein sehr guter Spieler werden und vor allem eines: nicht mit dem Wasserball aufhören.

Bei Fragen erreichen Sie Jugendwart Jan-Hinrich Kämper unter jugendwart@psv-wasserball.de oder
Telefon 0151-61 45 87 87.

Wer Interesse hat, Wasserball einmal auszuprobieren, kann das Training des Polizei SV besuchen. Viermal in der Woche wird bei den Jugendmannschaften trainiert. Die Männer, zu denen auch die A-Junioren zählen, sind zweimal in der Woche aktiv.

Trainiert wird in der Jugend im Hallenbad Eversten immer montags (18 bis 20.30 Uhr, auch Landtraining), mittwochs (17 bis 17.45 Uhr, Schwimmtraining), freitags (15 bis 16 Uhr, Schwimmtraining) und samstags (12.30 Uhr bis 14 Uhr, auch Landtraining).

Die A-Junioren und Männer halten sich im Olantis Huntebad fit. Die Trainingszeiten sind montags (20.45 Uhr bis 22 Uhr, Schwimmtraining, Landtraining ab 20.15 Uhr) und donnerstags (20.45 Uhr bis 22 Uhr, Schwimmtraining, Landtraining ab 20 Uhr).

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