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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ruderer schuften für WM-Traum

21.05.2019

Oldenburg Nach dem ersten Einsatz in einem internationalen Feld in ihrer neuen Altersklasse durften die U-23-Ruderer Patricia Schwarzhuber (18) und Max von Bülow (19) zufrieden mit ihren Leistungen sein. Auf der seit 2014 erneuerten Regattastrecke Duisburg-Wedau, die nun den höchsten Standards im Kanu- und Rudersport entspricht, verbuchte das Duo gute Platzierungen.

„Unsere Leute wollen wieder den Bundesadler auf der Brust tragen und sind auf einem guten Weg dahin“, sagte Ulrich Pohland als Vorsitzender des in Oldenburg beheimateten Regattaverbandes Ems-Jade-Weser. „Bisher konnten die beiden ihre Leistung sehr gut abliefern“, meinte Landesstützpunkttrainer Matthias Helmkamp und ergänzte: „Nun gilt es, sich in eine noch bessere Position zu bringen, damit das Ziel U-23-Weltmeisterschaft erreicht werden kann.“

Schwarzhuber und von Bülow waren im vergangenen Jahr bei der U-19-WM im tschechischen Racice gestartet. Die Titelkämpfe der höheren Altersklasse finden in diesem Jahr vom 24. bis 28. Juli in Sarasota im US-Bundesstaat Florida statt.

Zum Kräftemessen in Duisburg waren Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen angereist. Während Schwarzhuber bereits drei Wochen zuvor bei der ersten nationalen Überprüfung in Köln ihre individuelle Stärke im Einer präsentiert hatte, musste von Bülow nun nachziehen, da er krankheitsbedingt den deutschen Ranglisten-Wettbewerb verpasst hatte.

Der 19-Jährige erreichte als Vorlauf-Dritter das B-Finale, musste sich dort einem Briten geschlagen geben, wurde damit Gesamtachter und Fünfter der nationalen Wertung. „Für das erste U-23-Jahr ist dies bereits eine beachtliche Leistung“, meinte Helmkamp: „Neben seiner physischen Stärke konnte Max auch sein Bootsgefühl unter Beweis stellen.“

Nach ihrem zehnten Platz in der U 23 im Einer in Köln startete Schwarzhuber in Duisburg in ihrer Lieblingsbootsklasse. Mit Katja Fuhrmann (Dresden) sowie Lena Osterkamp und Janka Kirstein (beide Hannover), die alle bereits 2018 in der älteren Altersklasse bei der WM waren, erreichte die 18-Jährige im Riemen-Vierer ohne Steuermann als einziges U-23-Boot das A-Finale.

Im Endlauf setzten sich jedoch die Erfahrung und die größere Physis der Rivalinnen durch, so dass am Ende Platz sechs für das Quartett um die Oldenburgerin zu Buche stand. „Das Umsteigen in den Riemenbereich war wieder eine Herausforderung“, sagte Schwarzhuber: „Aber am Ergebnis ist zu sehen, dass mit uns zu rechnen ist für die weitere Saison.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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