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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wettkampf Der Schützen-Junioren In Oldenburg: Mit ruhiger Hand die Medaillen im Blick

10.02.2020

Oldenburg Dabei sein ist alles: Ist das die richtige Einstellung für eine Bezirksmeisterschaft im Freihandschießen? Zum Teil ja. Zwar hofft jeder Teilnehmer natürlich insgeheim auf eine Medaille. Aber Christian Meyer vom Schützenverein Brettorf beispielsweise sagt ganz klar: „Mein Schützling Paul Demuth ist gerade 16 Jahre alt und braucht unbedingt noch Wettkampferfahrung.“

Die bekam er am Samstag in Ohmstede: Die 60 besten Junioren aus dem Nordwesten ermittelten hier die Besten. Ja, es waren nur männliche Schützen. Die Juniorinnen traten am selben Tag in Hahn-Lehmden (Gemeinde Rastede) an.

Die besagten Ziele des Trainers bestätigt übriges auch Paul selbst: „Ich muss noch lernen, meine eigene Nervosität zu beherrschen.“ Er will seine Leistung erst einmal ignorieren. „Der Blick darauf kommt später.“ In diesem Alter sei es wichtig, die eigene Motivation zu erhalten, meint sein Trainer.

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Gewinner

Ergebnisse der Bezirksmeisterschaft der Junioren im Freihandschießen 2020, Luftgewehr, in der Schützenhalle Ohmstede.

Mannschaft: 1. SV Stoppelmarkt (Jan-Niklas Heil, Sascha Gottwald, Marvin Conrads – 1140 Ringe); 2. SV Godensholt (Nico Borchers, Lennart Luers, Benjamin Nienaber – 1085 Ringe); 3. SV Tell Scheps (Meiko Erhardt, Jonas Henkensiefken, Paul Schulz – 926 Ringe); 4. SV Stoppelmarkt 2 (David Heidtmann, Marius Stackmann, Janne-Marten Smola – 749 Ringe); 5. SSGem Edewecht (Yannik Blendermann, Bennet Meents, Richard Weber – 743 Ringe); 6. Oldenburger Schützen (Lucas Evers, Marke Eichhardt, Marcel Hollwedel – 729 Ringe)

Junioren I (Einzel): 1. David Heidtmann, SV Stoppelmarkt (383 Ringe); 2. Bennet Meents, SSGem Edewecht (380 Ringe); 3. Maart Wilken, SV Hahn, 370 Ringe

Junioren II (Einzel): 1 Marcel Hollwedel, Oldenburger Schützen (390 Ringe); 2. Jan-Niklas Heil, SV Stoppelmarkt (384 Ringe); 3. Sascha Gottwald, SV Stoppelmarkt (381 Ringe)

Ganz anders sieht das schon bei Tim Diers (17), Krischan van Reeken (18) und Marcel Beuse (17) aus. Ihr Ziel sind die nächsten Landesmeisterschaften. „Wir wollen ordentlich schießen und gewinnen“, ist ihre einhellige Meinung. Sie stehen bereit für den Wettkampf in der Schützenhalle des Ohmsteder Schützenvereins an der Elsflether Straße.

Disziplin und Sicherheit sind bei den Schießwettkämpfen sehr hoch angesetzt. Als sichtbares Zeichen, dass sich keine Patrone im Lauf befindet, muss eine sogenannte Pufferpatrone durch den Lauf gezogen werden. Diese Pufferpatrone ist aus rotem Kunststoff und schaut vorne und hinten aus dem Lauf. Auch die Kleidung der Schützen besteht aus besonders stabilem Material. „Das hat aber noch einen anderen Grund“, so Fred Dagott, der Schriftführer des Vereins. „Die jungen Leute brauchen eine feste Körperhaltung, dazu gehören auch festes Schuhwerk, das das Gefühl der Bodenhaftung verleiht“, erklärt er.

Jeder Wettkampf beginnt mit 15 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit. Während dieser Zeit dürfen beliebig viele Probeschüsse abgegeben werden. „Alles ist geregelt“, so Dagott. „Die Vorbereitungszeit beginnt mit dem Kommando ,Start‘, mit dem Kommando ,Stop‘ endet sie“. Die letzten 30 Sekunden werden angesagt. Die Wettkampfzeit ist auf 50 Minuten beschränkt. In dieser Zeit darf der Wettkampfteilnehmer seine 40 Schuss abschießen.

Ein professionelles Luftgewehr ist heute mehr ein Sportgerät, das durchkonstruiert ist. Im Durchschnitt muss man heute 2500 Euro dafür ausgeben. Der Verein stellt seinen Mitgliedern aber auch Leihgeräte zur Verfügung. „Aber jeder Sportschütze hat natürlich gern sein eigenes Gerät, auf das er sich voll einstellen kann“, sagt Andre Götz, der Sportleiter des Ohmsteder Schützenvereins.

An die Medaillen kommt der 16-jährige Paul Demuth am Ende tatsächlich nicht heran. Mit 285 Ringen belegt er in seiner Wettkampfklasse Platz 29. Aber es geht ja ohnehin um die Erfahrung. Wer weiß: Vielleicht ist er beim nächsten Mal vorne mit dabei.

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