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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Conrad Azong beschert schwachem VfL einen Punkt

16.09.2019

Oldenburg /Wolfsburg Mit einer tollen Moral haben sich die Oberliga-Fußballer des VfL im Auswärtsspiel bei ULM Wolfsburg noch ein 3:3 erkämpft. „Nach dem 0:2 waren wir schon tot, aber der Gegner hat uns am Leben gelassen“, freute sich Trainer Dario Fossi über den Punktgewinn beim Regionalliga-Mitabsteiger, für den Conrad Azong mit seinem Ausgleich in der Endphase gesorgt hatte.

Weil der VfL-Bus lange auf der Autobahn im Stau gestanden hat, wurde die Partie erst mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen. Die gestressten Gäste waren noch gar nicht im Spiel, da führte Wolfsburg schon 1:0. Junior Ebot-Etchi hatte VfL-Kapitän Nils Frenzel versetzt und präzise an den zweiten Pfosten gepasst, wo Andrea Rizzo den Ball über die Linie drückte (3. Minute).

Von den Oldenburgern war in der ersten Halbzeit in der Offensive nichts zu sehen. Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste: Ebot-Etchi setzte sich rechts gegen Sven Lameyer durch und legte den Ball auf Rizzo zurück – 2:0 für Wolfsburg (50.).

Damit schien die Partie entschieden, denn dem VfL gelang auch in den ersten 18 Minuten nach der Pause keine Offensivaktion. Dann flankte Tim Janßen von der rechten Seite in den Strafraum, wo Azong den Ball an die Latte bugsierte und Marten Schmidt den abprallenden Ball zum 1:2 ins Netz beförderte (63.).

Nur drei Minuten später erzielte Azong nach einem Freistoß von Rami Kanjo den Ausgleich, doch rund 120 Sekunden danach führte Wolfsburg wieder: Nach einem Pass von der linken Seite in den Strafraum ließ Rizzo VfL-Torwart Jannik Schoon mit seinem platzierten Schuss keine Chance. „Jannik stand heute im Tor, weil Jannik Zohrabian sich im Abschlusstraining bei einem Zusammenprall mit Marten Schmidt leicht verletzt hatte. Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Fossi den jungen Keeper.

In der 85. Minute sorgte wiederum Azong für Jubel bei den Gästen. Nach einer Ecke von Kanjo reagierte der Angreifer kurz vor dem Tor am schnellsten und stocherte den Ball zum 3:3 über die Torlinie. „Wir haben auch nach schnellen 2:3 nicht aufgegeben“, bilanzierte Fossi: „Eigentlich waren wir heute 90 Minuten lang nicht wirklich auf dem Platz. In so einem Spiel dann noch einen Punkt zu holen, macht mich sehr glücklich.“

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