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Oldenburger erkämpfen sich Edelmetall in Bremen

14.10.2011

OLDENBURG Niedrige Temperaturen und Regen vermiesten den Teilnehmern der Special Olympics für Sportler mit geistiger Behinderung zwar zeitweise die Stimmung, nicht aber die Leistung. Acht Oldenburger waren bei den regionalen Wettkämpfen in Bremen am Start – und gehörten zu den Besten.

Das Team der Schule an der Kleiststraße, das von Anna Jansen-Wolters und Katja Titze betreut wurde, verbuchte in zwei Leichtathletik-Disziplinen Platz eins. Im Ballwurf (200 Gramm) siegte der 16-jährige Finn Burschäpers mit 38,5 Metern. Den 50-Meter-Sprint gewann Nils Hübers in 8,27 Sekunden. Der 14-Jährige wurde mit 37 Metern zudem Zweiter beim Ballwurf. In seiner Leistungsklasse – die Organisatoren waren bemüht, gleichstarke Gruppen zu bilden – holte beim Ballwurf auch der erst 12-jährige Aehtsam Chaudary eine Goldmedaille (28 Meter, Gesamtvierter). Sven Fraedrich, der mit 18 Jahren älteste Oldenburger, gewann seinen Lauf über 50 Meter (8,45) und wurde hinter seinem jüngeren Schulkameraden Nils Gesamtzweiter.

Auf den Rängen dahinter landeten Fabian Ley (8,90), Finn Burschäpers (9,01) und Patrick Meenken (9,20). Als Zweite beziehungsweise Dritte ihrer Leistungsklassen bekamen sie ebenso eine Medaille wie Aehtsam, der in seinem Lauf Silber gewann (9,66, Gesamtachter), sowie Emre Dalkilinc (9,55, Bronze, Gesamtsiebter). Der 13-jährige Malik Boudjemai schrammte mit zwei vierten Plätzen in seinen Leistungsklassen sowohl im Ballwurf, als auch im Sprint knapp am Edelmetall vorbei.

Insgesamt bestritten über 700 Athleten die Spiele. Dass sich ihre Schüler sportlich mit anderen messen, hält Jansen-Wolters für wichtig, genauso das Mannschaftsgefühl. Manche ihrer Schützlinge probierten in ihrer Freizeit, Anschluss in regulären Sportvereinen zu finden. Das sei aber oft schwierig, sagt sie.

Die Fördereinrichtung an der Kleiststraße erhielt in diesem Sommer den Titel „Sport-freundliche Schule“. Traditionell ist man beim Everster Brunnenlauf dabei. Im September organisierte die Schule einen Ausflug an den Alfsee und ein Fußballturnier – um nur ein paar Aktivitäten zu nennen.

Nach dem Tag in Bremen, da waren die Special Olympics noch gar nicht vorbei, ging es für die acht Schüler direkt sportlich weiter: Zum Ausklang der Woche durften sie sich in einem Oldenburger Sportzentrum im Squash und Badminton versuchen. „Die Jugendlichen sollen auch nach der Schulzeit aktiv bleiben“, hofft Jansen-Wolters, dass Malik, Nils und Co. weiter sportlichen Ehrgeiz entwickeln und „zeigen, was in ihnen steckt“.

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