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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

JU-JUTSU: Oldenburger scheitern knapp

15.06.2007

RASTATT Mit gemischten Gefühlen sind Michael Höflich vom Polizei SV (Senioren bis 77 kg) und Markus Norrenbrock vom TuS Bloherfelde (A-Jugend bis 80 kg) von den deutschen Ju-Jutsu-Meisterschaften aus dem badischen Rastatt zurückgekehrt. Beide Kampfsportler verpassten knapp den Einzug ins Halbfinale.

Höflich, der sich als norddeutscher Meister realistische Chancen auf das Erreichen eines der beiden Halbfinalkämpfe machen durfte, traf im Verlauf des Turniers auf den aus dem Bundeskader gesetzten Christian Bernhardt aus Brandenburg. Anfangs war der Kampf ausgeglichen, aber in der zweiten Kampfhälfte erwies sich Bernhardt als stärker und verhinderte somit den Einzug von Höflich ins Halbfinale.

„Ich hätte den Kampf gewinnen können, ich habe ihn regelrecht verpennt“, ärgerte sich Höflich. Trainer Uwe Groeber vom TuS Bloherfelde sah das ähnlich: „Michael hat technisch sehr sauber gekämpft, aber ich habe mich gefragt, wann er wohl aufwacht.“ Die nötige Aggressivität habe gefehlt. „Es war wie ein lockerer Trainingskampf – schade, der dritte Platz wäre möglich gewesen.“

Der 21-jährige Höflich wird wohl erst in zwei Jahren erneut Anlauf nehmen können, da nächstes Jahr der Abschluss seiner Polizeiausbil-dung in die Zeit der deutschen Meisterschaft fällt. Dafür geht eventuell etwas in zwei Jahren, da sich der VfL Rastede für das Jahr 2009 als Ausrichter bewirbt.

Norrenbrock, der eben-falls als norddeutscher Meister angereist war, hatte einen Tag länger Zeit, die elfstündige Anfahrt zu kompensieren. Als einer der Jüngsten des gesamten Turniers kämpfte er ambitioniert in Richtung Podium. Aber auch ihn ereilte das gleiche Schicksal wie Höflich. Ein Kontrahent hinderte ihn am Einzug ins Halbfinale. Der entscheidende Kampf gegen Thomas Wuttke aus Sachsen-Anhalt ging 10:10 zu Ende – drei Sekunden vor Kampfende hatte Norrenbrock noch 10:9 geführt. In der Anzahl der vollen Wertungen lag Wuttke indes mit einem Ippon vorne.

„Verdammt ärgerlich, dass Markus schon vor dem Kampf durch einen eklatanten Anfängerfehler eine Strafe ausgesprochen bekam und sein Kontrahent dadurch bereits punktete“, sagte Groeber. Sören Strobecker aus Hamburg, bei den norddeutschen Meisterschaften von Norrenbrock im Finale noch vorzeitig nach Hause geschickt, kam über den zweiten Pool letztendlich auf den dritten Rang. „Nun wissen wir wenigstens, wo wir stehen“, resümierte Groeber. „Zumal durch die im Oktober in Deutschland stattfindene U-18- und U-21-WM in Rastatt wirklich alle hochmotiviert um den jeweiligen Kaderplatz pro Gewichtsklasse gefightet haben.“

Trost für Norrenbrock spendete derweil auch Norbert Schmied, Landesstützpunkttrainer aus Nienburg. „Wer den dritten Platz durch einen Wimpernschlag verpasst und dabei als Neuling in der A-Jugend technisch gut und mit dem richtigen Biss gekämpft hat, der muss sich nicht ver-stecken.“ Und immerhin darf Norrenbrock noch weitere zwei Jahre in der A-Jugend kämpfen.

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