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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger Sport-Idole bejubeln Titel

01.04.2014

Oldenburg Ein an Charme kaum zu überbietender Basketball-Trainer, ein Titel-Hattrick kurz vor dem Karriereende und ein Handstand auf der Bühne: Die Sport-Gala, bei der am Montagabend im Theater Laboratorium die „Oldenburger Sportler des Jahres 2013“ geehrt wurden, war voll von emotionalen Höhepunkten. Bei der von der NWZ in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und der Oldenburgischen Landesbank (OLB) in fünf Kategorien durchgeführten Abstimmung wurden Aktive aus fünf verschiedenen Sportarten zum Sieger gekürt.

Alle Bilder von der Sport-Gala finden Sie hier.

„Ohne den Zusammenhalt, den uns der Sport bietet, wäre unsere Gesellschaft ärmer“, sagte NWZ-Chefredakteur Rolf Seelheim in seiner Begrüßungsrede. „Diese Abstimmung ist in gewisser Weise eine lokalsportliche Oscar-Verleihung – wie beim Filmpreis ist schon die Nominierung eine große Auszeichnung“, ergänzte Christiane Cordes, Amtsleiterin Kultur und Sport bei der Stadt, in ihrer Ansprache.

So endete die Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres 2013

Mannschaft 1. EWE Baskets (Basketball, Männer) 1055 Stimmen, 2. VfL (Handball, Frauen) 1036, 3. 1. TCO „Die Bären“ (Triathlon, Frauen) 971, 4. VfB (Fußball, Männer) 697, 5. VfL (Handball, weibliche A-Jugend) 593. Sportlerin 1. Wiebke Kethorn (Handball, VfL) 1130, 2. Jule Dirks (Rudern, ORVO) 1033, 3. Ruth Spelmeyer (Leichtathletik, VfL) 838, 4. Britta Hinrichs (Triathlon, 1. TCO „Die Bären“) 774, 5. Kai Sachtleber (Triathlon, 1. TCO „Die Bären“) 577. Sportler 1. Mansur Faqiryar (Fußball, VfB) 953, 2. Olaf Geserick (Triathlon, 1. TCO „Die Bären“) 947, 3. Chris Kramer (Basketball, EWE Baskets) 887, 4. Carl Reinke (Rudern, ORVO) 878, 5. Holger Smit (Basketball, OTB) 687. Nachwuchssportlerin 1. Friedelinde Petershofen (Leichtathletik, DSC) 1261, 2. Alexandra Meyer (Handball, VfL) 921, 3. Clara Eckert (Sommerbiathlon, Oldenburger Schützen) 824, 4. Fenja Feist (Trampolinturnen, GVO) 779, 5. Carlotta Amedick (Trampolinturnen, TuS Bloherfelde) 567. Nachwuchssportler 1. Hendrik Walter (Triathlon, 1. TCO „Die Bären“) 1240, 2. Jan Niklas Wimberg (Basketball, Baskets Akademie/OTB) 1030, 3. Kristof Giersberg (Sportschießen, SV Etzhorn) 772, 4. Marcel Snitko (Schwimmen, Polizei SV) 753, 5. Paul Senger (Triathlon, 1. TCO „Die Bären“) 557.

„Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie es mir bei den Ehrungen ging. Als es um den ersten und zweiten Platz ging, pochte jedes Mal das Herz ohne Ende“, erinnerte sich Jasper Vennemann an seine Siege 1998 im Nachwuchsbereich und ein Jahr später bei den Männern. Der 33-jährige Bundesliga-Turner fungierte am Montagabend als Ehrungspate. Er zeigte – angespornt von der gekonnt durchs Programm führenden Fernseh-Moderatorin Okka Gundel – einen Handstand auf der Bühne, bevor das bange Warten der Nominierten auf die Verkündung der Gewinner ein Ende fand.

„Unglaublich“, jubelte DSC-Leichtathletin Friedelinde Petershofen über ihren Erfolg bei den Nachwuchssportlerinnen. „Ich habe auf keinen Fall damit gerechnet – umso schöner ist es“, sagte die 18-jährige Stabhochspringerin vom DSC, die in den vergangenen Jahren dreimal Zweite geworden war. „Richtig klasse“ fand auch Triathlet Hendrik Walter (17) seinen zweiten Triumph nach 2011 bei den Nachwuchssportlern. Er holte sich den Titel vom 18-jährigen Jan Niklas Wimberg (Baskets Akademie/OTB) zurück.

Die Oldenburger Basketballer durften dafür den Sieg bei den Mannschaften bejubeln. „Es hätte zu unserer vergangenen Saison gepasst, hier nur Zweiter zu werden“, sagte Trainer Sebastian Machowski, dessen EWE Baskets im DM-Finale knapp an den Bambergern gescheitert war. „Hier sind die Gegner deutlich schöner“, ergänzte der Coach mit Blick auf die zuletzt dreimal siegreichen und diesmal zweitplatzierten VfL-Handballerinnen, die von seinen Spielern mit Rosen getröstet wurden.

Kurze Zeit später hielt zumindest Kreisläuferin Wiebke Kethorn auch einen Pokal in der Hand – und darf ihn behalten, weil es ihr dritter Wahl-Sieg war. „Ich freue mich tierisch“, sagte die 28-Jährige, die nach dieser Saison ihre Laufbahn beendet.

Noch lange nicht Schluss machen will Mansur Faqiryar. Der Torwart der VfB-Fußballer und der afghanischen Nationalmannschaft wurde von den Leserinnen und Lesern der NWZ  zum Sportler des Jahres gewählt. „Ich verliere ungern“, sagte der 28-Jährige. Viel wichtiger war es ihm aber, auf der Bühne von seinem Vorhaben zu berichten, in Afghanistan eine Fußball-Schule für Kinder aufzubauen.


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Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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