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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ex und Hopp

12.02.2019

Um ein gutes halbes Jahr zurückversetzt fühlte sich mancher TV-Zuschauer am Sonntagabend beim Schauen des NDR-Berichts im „Sportclub“ zum Basketball-Derby der EWE Baskets bei Bundesliga-Rivale Eisbären Bremerhaven. Der TV-Sender hatte wohl den Versuch der Oldenburger, das Club-Image im vergangenen Sommer mit einem neuen Logo zu pimpen, nicht mitbekommen und zeigte vor dem Beitrag zum 88:83-Erfolg der Baskets in der Bremer ÖVB-Arena das Ex-Logo.

 Na logo, würde sicher die Antwort von Alexander Hopp auf die Frage lauten, ob ihm diese Verwechslung egal sei. Der Youngster, der Ende Januar in Frankfurt erstmals auf der Baskets-Bank gesessen hatte, aber beim 74:75 nicht eingesetzt worden war, erlebte nämlich einen unverwechselbaren Sonntagabend. Nachdem Rasid Mahalbasic (28) die Führung 23 Sekunden vor Schluss mit zwei Freiwürfen auf 86:76 erhöht hatte, sagte Trainer Mladen Drijencic (53) „Hopp“ und schmiss den 17-Jährigen ins Bundesliga-Getümmel. Sieben Spielsekunden später verwirklichte das 2,01-Meter-Talent, das bisher in Nachwuchs-Bundesliga (16,38 Zähler im Schnitt im Herbst) und ProB (noch keine Punkte) gespielt hatte, einen weiteren Traum, als er auf Vorlage von Karsten Tadda (30) seinen ersten BBL-Korbleger einnetzte. Nach Spielende war Hopp der gefeierte Mann und dürfte schon am Abend vor seinem 18. Geburtstag am Montag wunschlos glücklich gewesen sein.

 Einen Wunsch inklusive Verwünschung für den Endspurt im Kampf um die beiden Playoff-Tickets in der Relegationsgruppe 1 der Jugend-Basketball-Bundesliga äußerte Oldenburgs Talententwickler Vangelis Kyritsis am Sonntag nach dem 74:66 gegen die Rostock Seawolves. „Ich würde mir für die Liga wünschen, dass Rostock und wir weiterkommen. Die Paderborner leben nur von einem Spieler.“ Die Seewölfe liegen mit nun 9:3 Siegen hinter Paderborn und den Baskets Juniors/OTB (beide 10:2) zurück, können den Primus aus Ostwestfalen am nächsten Sonntag aber mit einem Sieg im direkten Duell überflügeln. Der Alleinunterhalter, den Kyritsis meint, ist übrigens Peter Hemschemeier (15). Der Bruder des in Oldenburg für das ProB-Team spielenden Fritz Hemschemeier (20) erzielt in der JBBL im Schnitt atemberaubende 46,47 Punkte.

Jan zur Brügge über Verwechslungen, Verwirklichungen und Verwünschungen


Den Autor erreichen Sie unter 
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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