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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Familie rückt in Mittelpunkt

21.05.2019

Mit der Kapitänsbinde um den linken Arm, der neun Monate alten Tochter auf selbigem und dem dreijährigen Sohn an der Hand des anderen Arms führte Ahmet Saglam (32) die Regionalliga-Fußballer des VfB am Sonntag vor seinem letzten Spiel im Marschwegstadion aufs Feld. „Das ist schon sehr emotional. Meine Tochter ist hier in Oldenburg geboren. Die Stadt und der Verein werden immer einen Platz in meinem Herzen haben“, sagte der Innenverteidiger etwas wehmütig nach dem finalen Saisonduell mit Weiche Flensburg (3:4) und war dankbar, dass er das Team zum Abschied statt des etatmäßigen Kapitäns Kai Bastian Evers (29) anführen durfte.

Vor zwei Jahren war der gebürtige Bonner vom TuS Erndtebrück zum VfB gekommen, jetzt verlässt Saglam den Verein, um in die Heimat nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren. „Wir sind sehr viel gependelt“, sagte Saglam mit Blick auf die mehr als zehn Vereine in Deutschland und in der Türkei, für die er in seiner bisherigen Laufbahn gespielt hat. Jetzt will er mit seiner Frau und den beiden Kindern sesshaft werden. „Die Familie lebt im Raum Köln, Duisburg, Bonn – da geht’s jetzt hin“, erklärte Saglam, der dort seine Karriere fortsetzen will, aber noch kein genaues Ziel nennen kann: „Es gibt konkrete Angebote, über die ich nachdenke.“

Gespannt beobachten will Saglam die weitere Entwicklung beim VfB. „In meinen zwei Jahren hier hatten wir Höhen und Tiefen. In der ersten Saison war es ein Abstiegskrimi bis zum Schluss – jetzt war es etwas ruhiger. Es ist aber traurig, sich nun mit einer Niederlage zu verabschieden“, meinte der 32-Jährige nach der 3:4-Heimniederlage der damit am Ende neuntplatzierten Mannschaft von Trainer Marco Elia (43) und drückt dem Club „die Daumen, dass die neue Mannschaft es schafft, oben mitzuspielen. Dieser Verein mit seinen tollen Fans hat es einfach verdient. Ich hoffe, dass sich der Traum vom Profifußball irgendwann erfüllt.“

Diesen Traum realisiert zumindest ein künftiger Ex-VfBer, der wie Saglam, Nikolai Schöneich (19), Leonel Kadiata (25), Lennart Madroch (28), Süleyman Celikyurt (29), Angelos Argyris (25) und Hugo Magouhi (27) am Sonntag vor dem Anpfiff verabschiedet wurde. Okan Erdogan (20) wechselt zu Preußen Münster, startet dort am 12. Juni mit seinen neuen Kollegen in die Vorbereitung und will beim Drittligisten „schnell Fuß fassen“. Im Gespräch über seine Zukunft bekam der Innenverteidiger am Sonntag leuchtende Augen: „Jeder junge Fußballer hat doch den Traum, es nach oben zu schaffen. Ich habe jetzt die Chance und will sie unbedingt nutzen.“

Jan zur Brügge über Wehmut, Wünsche und Wechsel


Den Autor erreichen Sie unter 
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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