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Ungewohntes Derbygefühl

26.03.2019

Eine besondere Premiere haben nahezu alle VfLer durch ihr 3:0 am Sonntag im Derby in der Fußball-Regionalliga gegen den SSV Jeddeloh gefeiert. Bis zu diesem Erfolg, den Lennart Blömer (22), Kebba Badjie (19) und Kai Kaissis (22) schon in Halbzeit eins herausschossen, hatte aus den Reihen der Oldenburger nur Kapitän Nils Frenzel (29) einen Sieg gegen die Ammerländer auf dem Konto. Der VfL war in der Vergangenheit zwar oft nahe dran gewesen, hatte aber nie das nötige Glück gehabt und immer wieder Pleiten gegen den Nachbarn kassiert. Beispielsweise hatten die Gastgeber beim zuvor letzten Gastauftritt der Jeddeloher im Landespokal im Sommer 2017 bis zur 88. Minute 1:0 geführt, ehe Marcel Gottschling (24) noch das 1:1 für den SSV schaffte und die Gäste danach das Elfmeterschießen gewannen.

Das 3:0 war eigentlich sogar auch für Frenzel eine Premiere. Seinen vorherigen Sieg gegen die Jeddeloher hatte er nämlich nicht mit der ersten Mannschaft gegen den SSV geholt. Als gerade 19 Jahre altes Talent bezwang er die Ammerländer, die seit 2002 aus der 1. Kreisklasse bis in die Regionalliga gekraxelt sind, mit der VfL-Reserve am 17. Oktober 2008 in der damaligen Bezirksklasse mit 3:2.

Pech hatte derweil Stadtrivale VfB in der Partie bei Holstein Kiel II. Gegen die U 23 des Zweitligisten, die vor einem Jahr mit dem VfL in die Regionalliga aufgestiegen war, schöpfte Marco Elia (43) durch zwei taktische Wechsel in der Pause und die Herausnahme des gelb-rot-gefährdeten Süleyman Celikyurt (29) sein Wechselkontingent früh aus, ehe sich Okan Erdogan eine Oberschenkelverletzung zuzog und in der Schlussviertelstunde fehlte. Für den 20-Jährigen rückte Jeffrey Volkmer (27) von der rechten Seite ins Abwehrzentrum. Angreifer Maik Lukowicz (24) musste plötzlich als Außenverteidiger aushelfen. In Unterzahl fing sich der VfB noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand.

Was Verletzungen angeht, erleben die Kreisliga-Fußballer von SWO ein Seuchenjahr voller Pannen. Offenbar bleibt niemand aus den Reihen der Sandkruger verschont, jetzt hat es sogar Jürgen Gaden erwischt. Der erfahrene Coach zog sich einen Achillessehnenriss zu und verfolgte den 3:2-Sieg seines Teams am vergangenen Sonntag gegen die SG Wangerland/Tettens mit zwei Gehilfen. „Ich warte jetzt auf den Operationstermin, mehr kann man da nicht machen“, kommentierte der 67-Jährige nach der Partie seine Verletzung.

Jan zur Brügge über Pleiten, Pech und Pannen


Den Autor erreichen Sie unter 
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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