• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger springen ins Profi-Geschäft

02.07.2015

Oldenburg Der Sprung von der Jugend in den Männerbereich ist ein großer, noch viel größer ist er, wenn es direkt ins Profi-Geschäft geht – doch diese Hürde wollen zwei Oldenburger Handballer, die gemeinsam früher beim VfL-Nachwuchs und zuletzt bei A-Jugend-Bundesligist HC Bremen gespielt haben, unbedingt meistern. Nick Steffen wechselt in die 2. Bundesliga zum TV Emsdetten. Tobias Marx schließt sich dem niederländischen Erstligisten JMS Hurry-up aus Zwartemeer an. Für beide ist es ein großes Abenteuer – nicht nur sportlich gesehen.

Mix aus Sport und Jura

„Ich versuche, mich dort zu etablieren und meine Verpflichtung zu rechtfertigen“, sagt Linksaußen Steffen zu seinem Engagement beim Zweitligisten aus Westfalen. Der Kontakt zum TV Emsdetten kam über eine Spielerberater-Agentur. Mitte Juli beginnt für den 19-Jährigen die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Dem Umzug in die kleine Stadt an der Ems sieht er gelassen entgegen.

„Ich werde das jetzt alles auf mich zukommen lassen“, sagt Steffen, der Anfang Juli sein Freiwilliges Soziales Jahr beendet. Ab Oktober möchte er in Münster Jura studieren und sich sportlich weiterentwickeln. Wie schwer die Umstellung sein wird, kann er derzeit noch nicht abschätzen, doch will er von den gestandenen Spielern lernen und sich durch gute Leistungen weiter empfehlen.

Ehe Steffen und Marx gemeinsam in Bremen auf dem Feld standen, hatten sich ihre Wege schon in der C-Jugend des VfL gekreuzt. Während es für Marx dort noch weiterging, verschlug es seinen Kollegen nach einer Saison nach Wilhelmshaven, wo er drei Jahre in den höchsten Jugendklassen verbrachte. Als dieser dann im zweiten A-Jugend-Jahr zum HCB wechselte, war Marx bereits eine Saison da.

Durch einen Mitspieler kam der 18-Jährige nun in Kontakt mit seinem neuen Verein in den Niederlanden. Nach einigen Probetrainings und Sichtungen durch die Trainer wollten ihn die Verantwortlichen verpflichten.

Zweites Standbein

In der im Nordosten des Nachbarlandes gelegenen Provinz Drenthe beginnt für Marx nun ein neuer Lebensabschnitt. Beim Erstligisten JMS Hurry-up hat er einen Profi-Vertrag unterschrieben. Das Leistungsniveau im niederländischen Oberhaus vergleicht der Oldenburger mit dem unteren Drittel der 2. Bundesliga in Deutschland.

Angst vor der sportlichen Herausforderung oder vor seinem ersten Umzug hat der Rechtsaußen nicht. „Ich freue mich total darauf. Das kann nur gut werden“, sagt Marx, der in einer Wohngemeinschaft mit Spielern seines neuen Vereins unterkommen wird. In Emmen wird er parallel „Business and Languages“ („Wirtschaft und Sprachen“) studieren und sich damit also ebenfalls ein zweites Standbein aufbauen. „Ich freue mich total auf einen Neuanfang“, schwärmt der 18-Jährige schon jetzt.

Sportlich gesehen will Marx „so weit nach oben wie es geht“. Illusionen gibt er sich aber nicht hin. „Ich bin noch jung, aber ich versuche da auch realistisch zu bleiben.“ Wie Steffen auch wird er versuchen, sich in der neuen Liga zu etablieren und sich sportlich zu entwickeln.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.