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Porträt: Ordenewitz freut sich auf Rückkehr nach Oldenburg

27.12.2010

OLDENBURG Von 1997 bis 1999 gehörte der ehemalige Werder-Akteur und Nationalspieler Frank „Otze“ Ordenewitz dem VfB Oldenburg an und zählte in dieser Zeit zweifelsohne zu den Publikums-Lieblingen der Blau-Weißen. Jetzt kehrt der heute 45-Jährige mit der Traditionsmannschaft von Werder Bremen am Montag, 3. Januar 2011, nach Oldenburg zurück. Er hofft, auch beim „Cup der Öffentlichen Versicherungen“ ab 14.30 Uhr in der EWE-Arena das Publikum begeistern zu können.

Seine aktive Laufbahn hat „Otze“ 2006 beendet. Dennoch ist er weiterhin ständig in Sachen Fußball auf Achse – aktuell als Leiter der Scouting-Abteilung des Bundesligisten Werder Bremen sogar in aller Welt.

Rückblende: Auch wenn es finanziell damals nicht gerade gut um den VfB stand, denkt Ordenewitz auch heute noch gerne an seine Oldenburger Zeit zurück. Sein alter Kumpel Mirko Votava hatte ihn nach dem blamablen Abstieg der VfBer aus der 2. Liga im Sommer 1997 nach Oldenburg geholt. In der Regionalliga wollte man gemeinsam Neues aufbauen. Es fehlte jedoch das dafür notwendige Geld. So sprang am Ende auch nur der fünfte Tabellenplatz heraus.

Noch schlimmer wurde es in der Spielzeit darauf. Nach einem erneut enttäuschenden neunten Tabellenplatz zog „Otze“ wieder von dannen. Doch an ihm hatte das enttäuschende Abschneiden sicher nicht gelegen. Egal auf welcher Position er zum Einsatz kam, stets zählte er zu den Besten seines Teams. Nach seiner Oldenburger Zeit ließ er seine überaus ereignisreiche Karriere bei TSV Ottersberg und VSK Osterholz- Scharmbeck (wo heute sein Sohn Marcel spielt) ausklingen. Dann wurde er viel beschäftigter Scout bei den Bremern, zunächst in der Jugendabteilung und heute zumeist für den Profikader.

Angefangen mit dem Fußball hat Ordenwitz einst bei TSV Dorfmark. Schon 1981 holte ihn der legendäre Werder-Talent-Späher Rolf Behrens zu den Bremern. Bei den Amateuren von Werder verdiente er sich die ersten Lorbeeren und empfahl sich für den Bundesliga-Kader.

Für Werder Bremen, den 1. FC Köln und den Hamburger SV brachte es der Offensivspieler auf 272 Bundesligaspiele, in denen er 68 Tore erzielte. Sein größter sportlicher Erfolg war 1988 der Gewinn der deutschen Meisterschaft mit Werder Bremen.

Unvergesslich ist zudem der Spruch „Mach et, Otze!“ von Kölns damaligem Trainer Erich Rutemöller. Im DFB-Pokal-Halbfinale im Mai 1991 zwischen dem 1. FC Köln und dem MSV Duisburg bekam „Otze“ die Gelbe Karte gezeigt, die ihn für das Finale gegen Werder gesperrt hätte. Der Kölner Trainer riet ihm daraufhin, einen Platzverweis zu provozieren. Die Pflichtsperre hätte er dann in einem Ligaspiel absitzen können. Doch dem schob der DFB einen Riegel vor und sperrte den Spieler nachträglich für das Endspiel.

Beim „Cup der Öffentlichen Versicherungen“ trifft Ordenewitz ab 14.30 Uhr in der Vorrunde auf den Hamburger SV und den VfB Oldenburg.

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