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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wassersportvereine besorgt über Naturschutz-Pläne

22.08.2019

Osternburg In einem zweiten Anlauf diskutiert der Umweltausschuss an diesem Donnerstag (17 Uhr, Kulturzentrum PFL) die Pläne des Landkreises Oldenburg, die mittlere Hunte unter Naturschutz zu stellen. In der Sitzung vor der Sommerpause hatten die Fraktionen die Entscheidung wegen zu vieler offener Fragen vertagt.

In der Zwischenzeit gab es aber offenbar Bewegung. Die Vorlage der Stadt Oldenburg, die am Dienstagabend im Ratsinformationssystem der Stadt veröffentlicht wurde, sieht Zugeständnisse für die Wassersportvereine vor.

Dazu gehört, dass bestimmte vereinsinterne Veranstaltungen auf dem Wasser nicht genehmigungspflichtig werden. Die Vereine hatten sich über die Belastung beklagt, die regelmäßige Antragsverfahren erfordern würde. Auch bei der Frage, ob Kanus vom Osternburger Kanal in die Hunte auf Höhe der Hochwasserentlastungsanlage in Tungeln betreten werden dürfen, ist Bewegung.

Die im Landkreis Oldenburg zuständige Dezernentin Eva-Maria Langfermann bestätigte die Änderungen an den zuvor vorgelegten Plänen. „Nach einem intensiven Abstimmungsprozess mit der Stadt Oldenburg konnten noch weitere Ergebnisse zu den Forderungen der Wassersportler erarbeitet werden“, erklärte die Leiterin des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis Oldenburg, der das Verfahren federführend für den Abschnitt auf dem Stadtgebiet Oldenburg betreut.

Die Wassersportvereine reagierten am Mittwochabend zurückhaltend auf die am Dienstagabend bekanntgewordenen Änderungsvorschläge. Es sei keine Zeit geblieben, die Vorlage genauer anzuschauen, hieß es.

In einer Rundschreiben während der Ferien hatten die Vereine über die nach ihrer Meinung unzureichenden Ergebnisse einer Beratung mit der Landkreisverwaltung nach der Umweltausschusssitzung im Juni informiert. Die organisierten Wassersportler hielten vollständig an ihren schriftlich und mündlich vorgetragenen Stellungnahmen fest, heißt es in dem Schreiben im Namen des Oldenburger Rudervereins, des Oldenburger Yacht-Clubs, der Kanuabteilung des Post SV, des Regattaverbandes Ems-Jade-Weser/Team Nordwest, des Sportvereins Tungeln und des Wassersportverbundes Oldenburger Schulen. Der Verordnungstext sei mittlerweile kaum noch verständlich, die Öffentlichkeit werde im Unklaren über die Verbotsabsichten gelassen, kritisierten die Vereine.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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