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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

OTeV stürzt mögliche Nachfolger

20.02.2017

Oldenburg In Sachen Geschwindigkeit steht Demian Raab dem Oldenburger Michel Dornbusch in nichts nach. Beide Tennisspieler verfügen über eine respektable „Vorhandpeitsche“. Nach ihrem Einzel, das der OTeVer 6:3, 6:3 gegen Raab vom Club an der Alster gewann, bewiesen sie dies erneut im Doppel. Zunächst passierte Dornbusch den gegnerischen Netzspieler mit einem Schuss die Linie entlang, kurz darauf tat es ihm der Hamburger gleich.

Der Schlüssel zum 4:2 des OTeV am Samstagnachmittag gegen den zuvor ungeschlagenen Primus Club an der Alster war das aber nicht. Dornbusch und Mattis Wetzel besiegten Raab/Matthias Kolbe im entscheidenden Doppel, weil sie sich variantenreicher und eingespielter zeigten.

Das 6:2, 6:2 brachte den Gastgebern, die nach drei Meisterschaften in Folge aktuell keine Chance mehr auf den Titel haben, den Erfolg und stürzte die Hamburger von Platz eins. Sie müssen das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Lehrter SV nun gewinnen, um Meister zu werden.

Schon die erste Einzel-Runde hätte den OTeV beinahe komfortabel in Führung gebracht. Der Niederländer David de Goede vertrat Tillmann Erdbories und schlug Kolbe in einem interessanten Match an Position vier 6:4, 1:6, 10:7. Mattis Wetzel unterlag dagegen knapp. „Hier muss man erst mal zwei Tage trainieren“, klagte Gegner Kim Möllers im ersten Satz und verlor diesen auf dem für die meisten Gäste ungewohnten Hardcourt 5:7. Beim Stand von 4:4 in Satz zwei kassierte Wetzel aber ein Break, das Möllers den Weg zum 6:4 ebnete. Im Champions-Tiebreak unterlag der Oldenburger trotz emotionalen Kampfes 9:11.

Nach verhaltenem Beginn im Spitzenspiel gegen Raab ergriff Dornbusch Mitte des ersten Satzes die Initiative. „Danach habe ich es richtig gut gemacht“, sagte der Kapitän: Zum 4:3 und 6:3 nahm er der Nummer 906 der Welt jeweils den Aufschlag ab. „Der Plan war, mein aggressives Spiel zu machen und mich nicht von seinen Tempowechseln aus dem Konzept bringen zu lassen“, sagte der bei der Oldenburger Sportlerwahl nominierte OTeVer, der Satz zwei 6:3 gewann.

Gut eingestellt präsentierte sich an Position drei Jonas König. Sein durchdachter Auftritt hielt Tobias Hinzmann auch stand, als der Mitte des ersten Satzes stärker wurde. Nicht zuletzt dank erfolgreicher Defensivarbeit setzte sich König 6:4, 6:4 durch.

Beim Stand von 3:1 nach den Einzeln machten Dornbusch/Wetzel alles klar. „Das war echt das beste Doppel seit langem“, sagte Dornbusch. Das 7:5, 3:6, 5:10 von König/de Goede gegen Möllers/Hinzmann fiel nicht mehr ins Gewicht.


Alles zur Oldenburger Sportlerwahl und die Chance zur Online-Wahl unter   www.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg 

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