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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Tennis: OTeV zieht aus Niederlage neue Kraft

03.08.2015

Oldenburg Als das Spiel schon verloren war, feierten die Tennisspieler des OTeV einen eindrucksvollen Dreifach-Triumph: Nachdem sie im drittletzten Saisonspiel in der 2. Bundesliga Nord gegen den Bremerhavener TV alle Einzel abgegeben hatten, besiegten die Oldenburger die eigene Unzufriedenheit, die vielen körperlichen Blessuren und ihre Gegner. Vor rund 300 Besuchern gingen alle Doppel an die Gastgeber, die sich durch die 3:6-Niederlage aber aus dem Meisterrennen verabschiedet haben.

„Gerade zu Hause will sich keiner 0:9 abschießen lassen“, sagte Jonas König, der mit seinen Oberschenkel-Problemen zu den vielen angeschlagenen Spielern des Tabellendritten gehörte. Er hatte morgens eine Schmerztablette genommen und direkt vorm Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten Erstliga-Absteiger auch noch eine Spritze bekommen.

„Die Jungs sind alle Ehrenmänner und schenken kein Spiel einfach so ab“, sagte OTeV-Coach Daniel Greulich vor der Doppel-Runde, in der König mit dem weiter mit Schulterproblemen kämpfenden Michel Dornbusch gegen Rui Machado (Portugal) und Enrique Lopez-Perez (einer von vier Spaniern der Gäste) für den ersten Punktgewinn des OTeV an diesem Tag sorgte.

„Vielleicht haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Wir haben gut gespielt und schnell geführt – dann läuft es einfacher“, sagte Dornbusch nach dem 6:3, 6:3 gegen Bremerhavens Spitzenspieler. Er hatte im zweiten Satz beim Stand von 4:2 und 40:0 bei eigenem Aufschlag den Rhythmus verloren, sich mit dem kurzzeitig auch unkonzentriert wirkenden König aber wieder ins Spiel zurückgekämpft.

Auf den anderen Plätzen sorgten der Brasilianer Henrique Cunha und Mattis Wetzel (3:6, 6:4, 10:4 gegen die Spanier Steven Diez und Juan Lizariturry) sowie Stefan Seifert und Lasse Muscheites (6:2, 3:6, 2:0 verletzungsbedingte Aufgabe von Marc Sieber und dem Spanier Mario Vilella Martinez) anschließend dafür, dass der OTeV trotz der Niederlage selbstbewusst die letzten Saisonspiele am Freitag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) gegen Solingen sowie am Sonntag in Berlin (11 Uhr) angehen kann.

„Die Moral im Team stimmt“, sagte Greulich, nachdem Wetzel und Cunha für das 3:6 gesorgt hatten. Zwischenzeitlich hatte der Trainer nicht unbedingt damit gerechnet, dass König und Dornbusch überhaupt durchspielen würden.

„Die Niederlage war einkalkuliert. Ich denke, dass sich das Team schnell fängt – ich mache mir viel mehr Sorgen um unser stetig wachsendes Lazarett“, sagte Greulich bereits nach der Einzelrunde, in der Torsten Wietoska sein Duell mit Diez beim Stand von 1:6, 0:1 wegen Adduktorenproblemen aufgeben musste.

Zuvor hatten Muscheites (0:6, 3:6 gegen Vilella Martinez) und König (1:6, 1:6 gegen Lizariturry) klare Niederlagen kassiert, während Seifert an Position zwei fast gepunktet hätte. „Stefan spielt in bestechender Form – sein Gegner war aber stark und ist immer besser geworden“, sagte Greulich zum 6:3, 5:7, 9:11 gegen Lopez-Perez.

Auch Wetzel schnupperte an Position fünf gegen den einzigen Deutschen im Team von der Unterweser an einem Erfolg. Sieber gewann das Duell aber 7:6 (7:4), 6:2. „Sehr gute Leistung von Mattis, aber die Jungs aus Bremerhaven spielen das am Ende alle doch ein bisschen routinierter“, meinte Greulich.

Der als Nummer eins für den OTeV spielende Cunha musste sich im Einzel der Klasse von Machado beugen. Der Portugiese der Bremerhavener triumphierte mühelos 6:2, 6:2, hatte später bei der Niederlage gegen König und Dornbusch aber nicht mehr so viel zu lachen. „Wir zwei Invaliden haben das durchgezogen“, meinte König mit einem breiten Grinsen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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